Wirtschaftswaxtum

Ich sage ja gern, wenn ich in altwarmbüchen am müllberg von hannover vorbeigehe oder (häufiger) mit dem fahrrad vorbeifahre, zu meinem eventuellen begleiter: „und da siehst du das wirtschaftswaxtum, das sie immer wieder fordern“.

Dieses wirtschaftswaxtum ist schon toll! Früher war das mit dem kaffeekochen zum beispiel sehr einfach, und was dabei an abfall entstand, war sogar vollständig kompostierbar. Und jetzt haben die tinnefverkäufer und die hirnficker aus der industriellen volxverdummung durch reklame mit lügen wie „praktisch“ und „aroma“ endlich ein verfahren gefunden, den leuten fuffzig euro für ein pfund kaffee abzuknöpfen, und dabei entstehen vier milljonen kilogramm müll. Großes kino!

Leistungsschutzrecht: jetzt gehts los!

Eine Allianz von zwölf deutschen Verlagshäusern will das Leistungsschutzrecht gegenüber Internetunternehmen wie Google mit Hilfe der Verwertungsgesellschaft VG Media durchsetzen […] Dies sei ein Beitrag zur Sicherung von publizistischer Qualität und Vielfalt

Publizistische vielfalt bei madsack, evangelischen presseverband norddeutschland, burda und springer; ja, fickt euch doch selbst! Gruß auch an CDU, CSU, SPD und FDP!

Ich hoffe, guhgell macht mal eine schöne, breite deindexierung. Dann lernt der schwanz schon, dass er nicht mit dem hunde wedelt. (Leider werden BRD-p’litiker dann ganz schnell ein gesetz zuwege bringen, dass guhgell zur indexierung der BRD-jornallje verpflichtet. So wird das hier gemacht. Und morgen: digitale gesellschaft und fortschritt. Vorsicht beim überholen auf der datenautobahn.)

Digitaler polizeifunk des tages

Stockholmer Ermittler haben Einsatzdetails unverschlüsselt über das unsichere US-Chatprogramm WhatsApp ausgetauscht. Die Schlamperei flog auf, als ein Polizist aus Versehen einen Wildfremden zum Mitlesen einlud

Ach ja, und auch weiterhin viel vertrauen auf den datenschutz bei polizeien, geheimdiensten und generell beim staat!