Scheiß-SPD des tages

Wäre ja echt scheiße, wenn die hartz-IV-empfänger vom staatlich subvenzjonierten sklavenarbeitsstrich jetzt auch einen anspruch auf einen allgemeinen gesetzlichen mindestlohn hätten, da hätte man sich ja den ganzen rot-grünen billigarbeitsmarkt schenken können. Das findet auch a. nahles (immer ohne pause sprechen), die nicht nur sagte, dass hartz IV im prinzip richtig gewesen sei, sondern konsekwenterweise jetzt auch ausnahmen beim mindestlohn für alle diejenigen menschen haben will, die das kümmerliche bisschen geld am nötigsten haben. Stattdessen gibts ein halbes jahr arbeit zum hungerlohn — mit ergänzendem hartz IV, um überhaupt über die runden zu kommen, zusammen mit dem ganzen daran hängenden terror- und entrechtungsapparat — und danach gehts gleich wieder in hartz IV. Dank der spezjaldemokrakischen vorstellungen von einem „mindestlohn“. Dank A. Nahles (immer ohne pause sprechen). Fahrt einfach in die hölle, die ihr den menschen jeden tag mit eurem tun bereitet, ihr schreibtischmörder!

Könnt ihr euch noch erinnern, wie sich die SPD selbst für die „sozjaldemokratische handschrift“ im koalizjonsvertrag gefeiert hat, damit die mitglieder auch ja wie von der verlogenen parteiführung gewünscht abstimmen. Jetzt seht ihr, wie diese mit dem blut der elenden hingeschmierte klaue wirklich aussieht.

2 Antworten zu “Scheiß-SPD des tages

  1. Das wirklich Schlimme daran, sind die Kaninchen, von denen man meint, dass sie es am besten(!) wissen müssten, immer noch in Schreckstarre vor der Schlange sitzen. Nach dem Motto:

    Oh Gott, wenn ich mich bewege und weg renne, dann könnte mich die Schlange ja erst recht böse werden und mich beißen.

    Naja, man kann Menschen nur eine Tür aufmachen, durchgehen müssen sie selber …

  2. Das halbe Jahr ohne Mindestlohn ist gar nicht das Problem, und es kotzt mich an, dass darüber derart oberflächlich berichtet wird!

    Stattdessen gibts ein halbes jahr arbeit zum hungerlohn […]

    Gibt es das heute nicht? Doch, denn das Mini-Gehalt eines Langzeitarbeitslosen wird schon heute zum Teil durch die Arge subventioniert, damit es der Arbeitgeber schön billig hat.

    Un vor allem: Was ist denn dieses halbe Jahr? Richtig, das ist die PROBEZEIT. Und in dieser kann der Arbeitsvertrag jederzeit aufgelöst werden.

    Kommt nicht vor? Doch, die in meiner Verwandschaft länger von Hartz IV betroffenen haben in den letzten Jahren ganz viele Probezeiten gehabt.

    Geht es im Kern also um den Mindestlohn? Nein, der Mindestlohn würde hier gar nichts ändern! Es geht nur darum, den status quo aufrechtzuerhalten, dabei aber möglichst gut und progressiv auszusehen.

    Wenn schon die Probezeit mit Mindestlohn, dann auch aufhören, den Lohn eines vermittelten Arbeitslosen teilweise durch den Staat zu subventionieren. Nur dann überlegt sich ein Arbeitgeber, ob er alle paar Monate das neue aber billige Humankapital von der Arge anlernen muss, oder ob er die teure Arbeitskraft dann nicht doch lieber behält.

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