Datenschleuder des tages

Datenschleider des tages ist „chip online„, denn dort wurden mal eben flotte zweieinhalb milljonen forennutzer-datensätze veröffentlicht. Mit mäjhladresse und passwort, das nicht kryptografisch sicher gespeichert wurde und aus dem ungesalzenen häsch ermittelbar ist. Warum sollte eine fachzeitschrift so etwas wie eine kryptografisch halbwegs sichere speicherung von passwörtern auch hinbekommen? Geht doch auch mit einfachen häsches. Und das hat ende der neunziger jahre doch auch ausgereicht. Und wenn mans so lässt, ists billiger, als wenn mans in einem anfall von verantwortung auf ein sichereres verfahren umstellt.

Solange datensicherheit kostet und gleichgültigkeit gegenüber der datensicherheit kosten einspart, werden die regelmäßigen datenschleuder-meldungen weitergehen. Auch dort, wo man die fahrlässigkeit gar nicht für möglich hält.

Wischofon des tages

Beim Einkauf per App oder mit einem mobilen Browser, beispielsweise mit iPad oder Smartphone, zeigen manche Händler höhere Preise […]

Recht so! Wer sein geld für gängelnde, enteignende und entrechtende härdwäjhr ausgibt, beweist damit ja schon, dass er gar nicht genug abgezockt werden kann… :mrgreen:

Aber hej, ist kein betruch, sind nur technische probleme. Die komischerweise vor allem bei bestimmten user-agents auftreten. Denn die kaufleute wissen auch: wer ein wischofon oder wischopädd benutzt, gehört meist nicht zu denen, die technische ahnung haben.