Datenschleuder des tages

Datenschleider des tages ist „chip online„, denn dort wurden mal eben flotte zweieinhalb milljonen forennutzer-datensätze veröffentlicht. Mit mäjhladresse und passwort, das nicht kryptografisch sicher gespeichert wurde und aus dem ungesalzenen häsch ermittelbar ist. Warum sollte eine fachzeitschrift so etwas wie eine kryptografisch halbwegs sichere speicherung von passwörtern auch hinbekommen? Geht doch auch mit einfachen häsches. Und das hat ende der neunziger jahre doch auch ausgereicht. Und wenn mans so lässt, ists billiger, als wenn mans in einem anfall von verantwortung auf ein sichereres verfahren umstellt.

Solange datensicherheit kostet und gleichgültigkeit gegenüber der datensicherheit kosten einspart, werden die regelmäßigen datenschleuder-meldungen weitergehen. Auch dort, wo man die fahrlässigkeit gar nicht für möglich hält.

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