Während „github“ mir erzählt…

Während „github“ mir erzählt, was für eine aufgeblähte, einen ganzen brauser und einen javascript-interpreter brauchende blähscheiße der „kohd-editor für das 21. jahrhundert“ sein soll — er läuft übrigens momentan nicht unter linux oder windohs, sondern nur unter äppels betrübssystem; das muss diese plattformunabhängigkeit sein, die man bekommt, wenn man den brauser für eine plattform zum schreiben von anwendungen hält — freue ich mich nach wie vor über einen vim, der schnell und stets da ist, wenn ich ihn brauche — und zwar auf so ziemlich allem, was bits und bytes verarbeitet.

(Hej, und wenns ein richtiges IDE sein soll… bevor ich was in einem brauser laufen lasse, würde ich halt ein richtiges IDE nehmen. Meine fresse! Wie viele lösungen ohne problem ich jeden tag sehe!)

Ach ja, und wenn man schon seine kwelltexte „für das 21. jahrhundert“ in einem brauser schreibt, weil man das nach meinung von „github“ heute halt so macht…

Why does Atom send usage data to Google Analytics?

…dann muss man sich dabei ja auch noch vom NSA-schergen guhgell träcken und überwachen lassen. Weil… ähm… tja, weil man das nach meinung von „github“ heute halt so macht. Ist aber kein tema für die leute, die bei heise PResseerklärungen abschreiben und in kwalitätsjornalistischen content verwandeln. (Falls diese „kleinigkeit“ demnächst aus der FAQ verschwindet, hier ist eine dauerhaft archivierte versjon davon.)

Staatsrundfunk des tages

Daimagüler: Nein, ernsthaft, welche Reform haben wir denn beim Verfassungsschutz?

Ricke: Herr Daimagüler – kurz zur Rollenverteilung: Sie sind Vertreter der Nebenklage, ich stelle hier die Fragen – einverstanden?

Daimagüler: Nein. Sie machen ja keine Fragen, sondern …

Ricke: Okay. Dann danke ich Ihnen ganz herzlich für dieses Gespräch!

Und der moderator bedauert den verlauf des gesprächs

Neues von der börse

Der Twitter-Aktienkurs ist eingebrochen, nachdem frühe Investoren und Mitarbeiter am Dienstag ihre Anteilsscheine verkaufen durften […] Erst in der Vorwoche hatte die Aktie nach der Präsentation des Geschäftsberichts für das erste Quartal kräftig eingebüßt

Die ratten verlassen das sinkende schiff. Auch weiterhin viel spaß mit den anteilszetteln von irgendwelchen börsennotierten unternehmungen ohne seriöses geschäftsmodell!

Das war ja eigentlich absehbar

Es war ja eigentlich absehbar, dass das gegenwärtige erfolgskonzept der späm- und schadsoftwäjhr-verbrecher auch auf die wischofone übertragen wird.

Hej, und…

[…] dass Ganoven ihre Malware-Programme als legitime Apps tarnen […]

…müssen, ist ja kein problem, wenn sich die leute in ihrer wischofon-orwellness daran gewöhnt haben, dass jede scheiß-äpp zum einschalten der anzeigebeleuchtung abstrus weitgehende gottrechte im telefon einfordert. Dass so etwas bei vielen menschen keinen verdacht mehr auslöst, tja, das ist wohl zu einem ganz großen teil diesen ganzen windigen S/M-klitschen gedankt, die mit ihrer grenzenlose datensammelgeilheit dafür gesorgt haben, dass es zum „gefühlten standard“ wird, wenn nutzer ihr wischofon zur datenschleuder und träckingwanze im dienste irgendwelcher unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell machen. In einem solchen „biotop“ kann man dann auch den „manuellen trojaner“ verbreiten, den sich die leute einfach unter völligem denkverzicht selbst installieren. :mrgreen:

Auch weiterhin viel orwellness und blauäugigkeit mit euren wischofonen!