Während „github“ mir erzählt…

Während „github“ mir erzählt, was für eine aufgeblähte, einen ganzen brauser und einen javascript-interpreter brauchende blähscheiße der „kohd-editor für das 21. jahrhundert“ sein soll — er läuft übrigens momentan nicht unter linux oder windohs, sondern nur unter äppels betrübssystem; das muss diese plattformunabhängigkeit sein, die man bekommt, wenn man den brauser für eine plattform zum schreiben von anwendungen hält — freue ich mich nach wie vor über einen vim, der schnell und stets da ist, wenn ich ihn brauche — und zwar auf so ziemlich allem, was bits und bytes verarbeitet.

(Hej, und wenns ein richtiges IDE sein soll… bevor ich was in einem brauser laufen lasse, würde ich halt ein richtiges IDE nehmen. Meine fresse! Wie viele lösungen ohne problem ich jeden tag sehe!)

Ach ja, und wenn man schon seine kwelltexte „für das 21. jahrhundert“ in einem brauser schreibt, weil man das nach meinung von „github“ heute halt so macht…

Why does Atom send usage data to Google Analytics?

…dann muss man sich dabei ja auch noch vom NSA-schergen guhgell träcken und überwachen lassen. Weil… ähm… tja, weil man das nach meinung von „github“ heute halt so macht. Ist aber kein tema für die leute, die bei heise PResseerklärungen abschreiben und in kwalitätsjornalistischen content verwandeln. (Falls diese „kleinigkeit“ demnächst aus der FAQ verschwindet, hier ist eine dauerhaft archivierte versjon davon.)

16 Antworten zu “Während „github“ mir erzählt…

  1. Nun ja; zum Glück ist ja schon „NeoVim“ in Entwicklung, der vorerst nur unter Windows laufen wird. Viel besser, so ohne „Altlasten“, die dem Benutzer nicht weiter auffallen …

    (Atom. Genau so ein Hirnfurz wie „Brackets“, ein Versuch, Sublime Text möglichst lahm und unpraktisch nachzubauen. Na ja, Apple passt dazu natürlich wie die Faust aufs Auge der Entwickler…)

  2. Ja, bloß nicht die User als Person ernst nehmen, das könnte ja demokratisch sein. Nee, lieber auf eine Nummer und eine Statistik reduzieren und danach reg … äh .. programmieren.

  3. Also dann wirklich noch ne UX kiste und Vi. UND. Ich hasse das Ding!11
    Dann lieber emacs, den kenn ich noch von der besten Freundin AMiGA 😀

    Ach übrigenz. Die Kiste, die UX, die sollte aber schon, hardwaretechnisch Up To Date sein HaHa :mrgreen:

    • Ich gestehe, ich bin beim kohden auch eher emacs-nutzer — und warum?! Wegen meiner amiga-vergangenheit, die mich an das biest gewöhnt hat. 😉

      Aber vim — genau wie emacs — ersetzt einem menschen vieles von einer großen IDE und ist in „nullkommanix“ gestartet, bei vernachlässigbarem speicherabdruck im system. Außerdem ist vim ein brauchbarer editor, wenn man sich daran gewöhnt hat, dass einige seiner konzepte einen hauch von siebziger jahre ins jetzt tragen. (Und einfache dinge gehen immer einfach, während komplexe dinge möglich sind. Und ich habe mich an jeden anständigen editor gewöhnen müssen, wobei ich zugebe, dass vim für einen menschen aus der windohs-welt ganz schön hirnen kann.) Deshalb hab ich den im kontrast zu einer ohne jede not geproggten als „anwendung im brauser“ geproggten IDE genommen, die noch nicht mal richtig läuft, aber schon in presseerklärungen als zukunft des editierens angepriesen wird. (Früher nannten wir sowas mal „vaporware“, ich weiß nicht, ob der begriff noch verstanden wird.)

      Und wenns ein richtiges unix sein soll… BSD läuft auf moderner hardwäjhr. Wer wirklich mag, kann dort auch den vim runternehmen und durch einen richtigen vi ersetzen. Echte freunde der selbstzüchtigung nehmen aber immer ed, weil man den auch noch gut über einen fernschreiber bedienen kann… :mrgreen:

      • Als BSD hat ja was.

        Ich kenne es eher aus dem Business Server Bereich und hab echt keine Zeit mir das auch mal hier auf den Desktop zu holen.
        Ich habe noch einige KingPinGuin ISOs, zB. das 64 Studio auf der Platte herum liegen, die da eher vergammel.

        Ich brauch erst ein Hydrachip, mindestens 80 Kerne, um mich dem alles widmen zu können LoL :mrgreen:

        • Wenn du ein Desktop-BSD willst, schau dir mal DragonFly BSD an. Kommt mit fertigem Desktop (fvwm, andere sind aber schnell installiert), prima SMP-Unterstützung und der wohl kompletten FreeBSD-Portssammlung. 🙂

      • Unter BSD muss man den Vim gar nicht runternehmen, da ist von vornherein nur der echte vi drauf (jedenfalls unter FreeBSD, die anderen BSDs habe ich gerade nicht zum Nachgucken hier). 😉

  4. Axo. Ich mag Eclipse ganz gern und NetBeans. Damit kann ich die Meisten Sachen anstellen. Die Flex Umgebung in Eclipse, den Flash Builder oder die DTE dazu, halte ich schon für gut ausgereift. Naja, es lahmt sehr, bei den Skinnibg Funktionen, aber ansonnsten, würd ich das durchaus mit VisualStudio Vergleichen, vom Komfort her – naja zumindes frühe VisualStudios, die aktuellen kenn ich nur rudimentär mit den Developer Editionen.
    Für simultan code view oder schnelle Arbeiten komm ich ganz gut mit NotePad++ zurecht. Da gibts im kommerziellen Bereich z.B. den UltraEdit, mit dem man auch Spaltenweise arbeiten kann. Das wärs noch, was ich mir für NP++ wünschen würde. 😀

    • Mir würd’s schon reichen, wenn N++ nicht ständig abstürzen würde…

      Ich bin inzwischen bequem geworden: nano auf dem Server, Emacs zum Arbeiten, Vim für Konfigurationskram. Sublime Text nutze ich manchmal noch, um Blogartikel zu entwerfen. Atom lässt mich nur müde lächeln.

      • „Mir würd’s schon reichen, wenn N++ nicht ständig abstürzen würde…[…]“

        Bei mir nicht 😛

        Die Makrofunktion ist geil. Hab gerade INI Dateien für Sprachfiles überarbeitet, wenn da viel drin ist, kann das ganz schön nerven. Da können auch viele Fehler drin sein. Ich hab es so gelöst. Erst suchen und ersetzen, alle unerwünschten Zeichen raus, also auch alle Anführungszeichen, die zum determinierten da sind.
        Und dann Makro diese Benötigten Determinis wieder rein gemacht.
        Jommla ist da eigen. Die Sprache wird dann überhaupt nicht geladen, das Objekt gibt dann immer False zurück.

        Wie auch immer, Spaltenbearbeitung wär da noch cool … Lange Storry…… Das ist Fließbandscheiß…. 😆

      • „[…]Ich bin inzwischen bequem geworden: […] Emacs zum Arbeiten[…]“

        Ich rate. Das kann ich verstehen. Vi Bäääh LoL

  5. Ich weiß nicht, was Du hast – auf der Atom-webseite gibt es immerhin mehr Themes als Dokumentation.

    • Um Menschen den Einstieg in die Entwicklung zu ermöglichen, waren da mal so um VC-20, C-64er Zeiten echte Handbücher mit dabei.
      Wer die ASCII Art Spiele auf CP/M-Basic noch kennt, der weiß was gute Listings sind. Und Checksum-Checker waren der Knüller für die Maschinen DATAs 😀
      So unausgereift die Kisten damals waren, haben sie immer durch den Mangel die Kreativität gefördert.
      Und. Du? Keine Ahnung. Wenn man auf Serie fertigt, dann geht man halt Templates shoppen. O.s.Ä – wenn ich mich nicht irre HiHi

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