Zitat des tages zur contentindustrie #vollpfostenjournalismus

[…] dass es heute in den deutschen Medien die Bereitschaft gibt, im Gleichschritt Schwachsinn abzusondern im Wissen, dass es Schwachsinn ist — aber das ist ganz egal geworden […] Die meisten Journalisten haben kein Gewissen mehr, sonst wäre es nicht möglich, dass so viel eindeutig abseitige Dinge veröffentlicht werden — von Gaga-Wettervorhersagen für den Sommer über Gaga-Hagelflieger im Süden der Republik bis zu Gaga-Untersuchungen eines Kriminologen Pfeiffer, um nur Beispiele aus meinem Wissensbereich zu nehmen […]

Ich bedauere die Tragik, dass sich die meisten Medien in Duldungsstarre vor der „Bild“-Zeitung begeben haben, um willfährig zu übernehmen und allenfalls leicht abzuwandeln, was im Hetzmedium Nummer eins des Landes vorgegeben wird

Jörg Kachelmann im interwjuh mit „the european“

Auch weiterhin viel spaß mit dem kwalitätsjornalismus!

Eine Antwort zu “Zitat des tages zur contentindustrie #vollpfostenjournalismus

  1. Tja, auch das würde sich mit echter (direkter) Demokratie ändern. Ich habe es selbst erlebt wie meine Erwartungshaltung von einer gleichgeschalteten Presse/Medien in die Pfanne gehauen zu werden enttäuscht wurde. Nur die Tatsache, dass das Volk das letzte Wort hat, lässt die Medien dem Volk ernsthaft zuhören und dann etwas darüber zu schreiben, was zur demokratischen Meinungsbildung wirklich beiträgt. In der Schweiz hat das Pendant zur BILD, der BLICK, die Bedeutung, die ihm zusteht.

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