Warum man „eBay“ keine daten gibt

Warum man „eBay“ oder irgendeiner anderen klitsche mit tollem modernen web-„geschäftsmodell“ keine daten gibt? Der folgende kommentar aus dem heiseforum gibt einen wirklich guten grund:

Gestern erhielt ich einen Anruf eines eBay Users ob ich eine Handtasche ersteigert hätte. Ihm wäre aufgefallen das die PayPal Adresse (Email) nicht mit der Adresse des ersteigeres zusammenpasse. Auf die Frage woher er meine Telefonnummer und Adresse hätte sagte er von eBay […]

Ja, dieses „eBay“ scheint die — zum teil deutlich in die privatsfäre hinragenden — gesammelten daten seiner nutzer einfach mal zu anderen nutzern weiterzutragen. Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen datenschutzversprechen irgendwelcher unseriöser geschäftemacher im web! Und jetzt hier klicken, in das kästchen vor dem text „ich habe die nutzungsbedingungen gelesen und bin damit einverstanden“! Manche werden wohl erst dann aufwachen, wenn die bei solcher laxheit auch von arschlöchern abgegriffenen daten für einen identitätsmissbrauch verwendet werden, der zwei jahre lang ärger macht.

Contentindustrie des tages

Der springer-verlag möchte die menschen in deutschland mal wieder mit einem kostenlosen stürm… ähm… einer kostenlosen bildzeitung zur brüllball-geldmeisterschaft im briefkasten beglücken und zeigt mit diesem vorgehen, dass das geschäft der contentindustrie vor allem im verkauf von werbeplätzen und nicht so sehr im verkauf von inhalten besteht. Mein tipp: gar nicht erst widersprechen, sondern dieses bluttriefende hetzblatt, wenns im kasten steckt, rausnehmen, deutlich „annahme verweigert“ draufschreiben und in den nächsten postbriefkasten stecken. Soll sich doch die deutsche post darum kümmern, dass die von ihren mitarbeitern zugestellte, industriell produzierte scheiße für viele leute einfach nur eine unverschämtheit und belästigung ist!

„Cloud“ des tages

Ich habe deinen rechner / dein händi entführt. Gib mir dollars, dann kriegstes wieder.

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen „cloud“-sicherheitsproblemen, bei denen wir vorher ganz gut ohne gelebt haben! Ach ja… und natürlich auch mit den dauernden beteuerungen der reklameabteilungen irgendwelcher klitschen mit „cloud“-angebot, dass die „cloud“ sicher sei. :mrgreen:

BSI-warnung des tages

So so, beim BSI — bisher bekannt geworden durch heitere warnungen seiner spezjalexperten — sind also „gestohlene“ FTP-zugangsdaten aufgetaucht. Es kann aber auch sein, dass es sich nicht ausschließlich um FTP-zugangsdaten handelt. Und wo die daten herkommen, wissen sie dort auch nicht.

Nun, die frage nach der herkunft der daten kann ich zum teil beantworten: es gab da mal so ein paar spottbillige spämmende „weboptimierer“