Warum man „eBay“ keine daten gibt

Warum man „eBay“ oder irgendeiner anderen klitsche mit tollem modernen web-„geschäftsmodell“ keine daten gibt? Der folgende kommentar aus dem heiseforum gibt einen wirklich guten grund:

Gestern erhielt ich einen Anruf eines eBay Users ob ich eine Handtasche ersteigert hätte. Ihm wäre aufgefallen das die PayPal Adresse (Email) nicht mit der Adresse des ersteigeres zusammenpasse. Auf die Frage woher er meine Telefonnummer und Adresse hätte sagte er von eBay […]

Ja, dieses „eBay“ scheint die — zum teil deutlich in die privatsfäre hinragenden — gesammelten daten seiner nutzer einfach mal zu anderen nutzern weiterzutragen. Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen datenschutzversprechen irgendwelcher unseriöser geschäftemacher im web! Und jetzt hier klicken, in das kästchen vor dem text „ich habe die nutzungsbedingungen gelesen und bin damit einverstanden“! Manche werden wohl erst dann aufwachen, wenn die bei solcher laxheit auch von arschlöchern abgegriffenen daten für einen identitätsmissbrauch verwendet werden, der zwei jahre lang ärger macht.

Eine Antwort zu “Warum man „eBay“ keine daten gibt

  1. Als Monopolist denken sie, dass sie es sich erlauben können bzw. die quasi nicht vorhandene „Konkurrenz“ macht es auch nicht besser.

    Also irgendwie scheinen alle Firmen so arrogant zu sein, dass sie glauben es sich leisten zu können ihre Kunden vergraulen zu dürfen. Ein Spiel mit dem Feuer, aber wer in Quartalszahlen denkt …

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