Das stoppschild 2.0

Das stoppschild 2.0 erfreut sich großer beliebtheit, schon am ersten tag wollen 12.000 leute nicht mehr, das sachen über sie im internetze mit guhgell gefunden werden und lassen links aus den guhgell-suchergebnissen entfernen. Ich hätte ja gar nicht geglaubt, dass es so viele p’litiker in europa gibt… :mrgreen:

Hej, und wer zu einer person was rescherschieren will, der verwendet in zukunft halt bing. Oder yahoo. Oder unterstützt eine nicht so leicht zensierbare dezentrale suche wie „YaCy„, damit die alltagswichtige funkzjon websuche endlich mal den profitorientierten unternehmen ein bisschen aus der hand genommen wird. Es wird zeit, dass das such-kwasimonopol guhgells aufgelöst wird, denn es ist die zeit gekommen, in der die damit verbundene zentralisierung zu staatsgewalttätig durchgesetzten zensurbegehrlichkeiten führt. Nein, nicht in china oder im iran, sondern in europa. In westeuropa. Da wo — laut sonntagsrede des lügners mit parteihintergrund, der leider noch nicht die krawatte aus hanf um den hals hat — die freiheit, der freie zugang zu informazjonen, die menschenrechte und so weiter wohnen.

Dinge einfach in der suche unsichtbar machen, obwohl sie völlig legitim und legal im netze stehen! So geht es voran mit dem gefühlten datenschutz in den p’litischen und juristischen sonderschulen in neuland! Wie einfach es jetzt für einen… sagen wir mal… personaler bei einer großen firma, einen kwalitätsjornalisten bei einer blutzeitung oder für ein sonstiges arschloch ist, mit einem wirklich kleinen und sehr schnell (im zweifelsfall vom unbezahlten praktikanten) gekohdeten skriptchen automatisiert rauszukriegen, welche infos zu einem bestimmten namen nicht auf guhgell, aber dafür in anderen suchmaschinen verfügbar sind und dann die mit guhgell unauffindbaren seiten selektiv zu lesen, müssen einige leute wohl erst auf die ganz harte weise lernen. (Ich werde mich jetzt nicht dransetzen, aber ein erstes derartiges skript wird irgendwo schon heute abend einsatzfertig herumliegen und vielleicht sogar zum freien daunlohd stehen.) Die 12.000 idjoten, die so internetzblind sind, dass sie verstecken für datenschutz halten, fanden vermutlich auch das BRD-fassadenverpixelungsrecht für guhgell striehtwjuh eine tolle errungenschaft für ihre gartenzwerg-privatsfäre, während sie sich kein bisschen daran gestört haben, dass das fratzenbuch — übrigens immer noch eine börsennotierte klitsche aus USA-NSA-land ohne seriöses geschäftsmodell — biometrische gesichtserkennung macht und inzwischen eine monströse biometrische datenbank aufgebaut hat. Idjoten eben, mit einem technischen verständnis, das kleiner ist als die bildung eines neugeborenen. Und schlimmer noch: idjoten, die ihr völliges unwissen zur rechtsnorm für alle machen und sich dabei noch ganz schlau vorkommen…

Ach!