„Kinderschützer“ im rechten licht betrachtet…

Habt ihr euch auch alle schon mal gefragt, wie es eigentlich kommt, dass die p’litiker sich so gut mit sexuellem kindesmissbrauch, darstellungen sexuell missbrauchter kinder und mit dem jugendschutz auskennen? Für großbritannien gibts da eine teilantwort: scotland yard ermittelt gegen rd. 40 britische p’litiker wegen verdachts auf sexuellen kindesmissbrauch, einschließlich ehemaliger minister. Ist ganz sicher nur ein dummer zufall, wenn sich das mit der lust am zarten knaben so unter leuten anhäuft, die generell gern eine ihnen gegebene macht missbrauchen; bitte gehen sie weiter, hier gibts nichts zu sehen. Aber achtung: kwelle der meldung ist der telegraph, und die springer-jornallje, die das auf deutsch wiedergibt, ist ganz genau so vertrauenswürdig…

Aber hej, dafür gibts im vereinigten königreich eine internetz-zensur zum so genannten „jugendschutz“.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich arbeitet mal wieder als investigativer dschornalist und hat gleich mal für den heise-verlach rausgekriegt, dass der fratzenbuch-daumenhoch-knopf eine datensammelwanze ist¹.

So müsst ihr weitermachen da hintern in der karl-wiechert-allee: jede noch so dünne pressemeldung ins redakzjonssystem übernehmen, wenn da nur die richtigen klickträchtigen reizwörter drinstehen, scheiß darauf, ob das schnell aufgeschäumte textchen aktuell, informativ oder überhaupt etwas ist. Die gut gepflegte „Fanboy’s annoyances list“, um die es geht, ist ja doch schon ein bisschen älter…

¹Sorry heise, für so knüppeldumme clickbait gibts keinen direkten link!

Räuberpistole des tages

Der spiegel — ihr wisst ja alle, kwalitätsjornalismus, der so gut und „wie ein kleines steak“ wichtig für die „p’litische bildung“ ist, dass man in der BRD mal eben versucht, den betrieb von allgemeinen internetz-suchmaschinen dafür lizenzpflichtig zu machen, scheißegal, wie viel internetz dabei mitzerstört wird — erklärt seinen sicherlich hochgebildeten und kenntnisreichen lesern, wie das mit der technik bei den ganz geheimen geheimdiensten so abgeht. Aber bitte festhalten!

Aus Ermittlerkreisen verlautete, auf dem Rechner befinde sich eine Wetter-App. Frage der Nutzer das Wetter in New York ab, öffne sich automatisch ein Kryptoprogramm. Das sei ein Indiz dafür, dass der Verdächtige tatsächlich einer geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen anderen Staat nachgegangen sei

Bwahahaha! Und wenn man sich mit der gleichen wetter-äpp anguckt, wie morgen das wetter in hamburg sein wird, dann fängt die armbanduhr an zu schießen. :mrgreen: