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In neuseeland gibt es einen zugangsproweider, der etwas gegen die künstlich errichteten staatsgrenzen im internetze unternimmt und damit hoffentlich auch ein geschäftchen macht. Löblich, löblich! Ich glaube, dieses geschäft würde auch gut in der GEMArepublik täuschland mit ihren diversen wahnideen vom „geistigen eigentum“ und vom „gefühlten datenschutz“ mit suchergebnislöschungsrechten laufen… na, möchte sich hier nicht mal ein proweider aus der zweiten reihe gesundstoßen?! 😀

Javascript-häckchen des tages

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dieser idjotischen idee von „anwendungen im brauser“, vor allem, wenns dabei um sicherheit, kryptografie und vertrauliche kommunikazjon gehen soll… [via Fefe]

Auch weiterhin viel vergnügen beim „genuss“ der von jornalisten abgeschriebenen reklametexte für irgendwelche tollen und „benutzerfreundlichen“ lösungen für probleme, die schon seit anderthalb jahrzehnten gelöst sind, gern mit ein paar nazjonalistischen untertönen wie „made in germany“ oder „made in switzerland“ dabei, damit die hirnlosigkeit beim lesen noch erhöht wird. Probleme wie sichere mäjhlverschlüsselung zum beispiel…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich macht mal wieder einen richtig tollen nebendschobb als investigativer jornalist und hat dabei rausgekriegt, dass die „cloud“ eine katastrofe für den datenschutz und eine einladung für kriminelle ist. Herzlichen glückwunsch, herr doktor!

Großes lob auch an den spiegel, der — mutmaßlich auch im sinne seiner zahlenden reklamekunden — so tut, als gäbe es eine bessere maßnahme zum datenschutz als die redukzjon von komplexität und die vermeidung von datenspeicherung außerhalb der eigenen kontrolle. So werden menschen verdummt.

Nicht besonders überraschend…

Aber es gebe auch viele Dateien, die von den NSA-Analysten als nutzlos bezeichnet und trotzdem aufbewahrt worden seien. Darin sei der Alltag von mehr als 10.000 Personen katalogisiert und aufgezeichnet

Es könnte ja alles irgendwo und irgendwann mal wichtig werden — zum beispiel, wenn das jetzt noch irrelevante unter anderen p’litischen bedingungen plötzlich relevant wird, wenn der jetzt harmlose witz einmal zur bekanntschaft mit einer folternden geheimpolizei führen kann. Das muss man aufheben und für die ewigkeit archivieren. Alles. Ja, alles:

Keine der in den USA zuständigen Aufsichtsbehörden habe jemals ein so umfangreiches Archiv dessen zu Gesicht bekommen, was die NSA tatsächlich sammelt. Darin finden sich demnach medizinische Formulare, die innerhalb einer Familie versendet wurden, Lebensläufe von Arbeitssuchenden oder Mitschriften von Schulkindern

Ältere menschen aus neufünfland werden solche zustände sicherlich noch kennen… die NSA ist auch weiterhin sehr erfolgreich in europa.

Geistiges eigentum des tages

Endlich haben unsere lieben, gebildeten und akademisch makelfreien p’litlöcher einen weg gefunden, wie man die öffentliche dokumentazjon ihrer wissenschaftlichen betrügereien aus dem internetz entfernen kann: mit der universell einsetzbaren zensurkeule des „geistigen eigentums“:

Das Urheberrecht für plagiierte Texte in Anspruch zu nehmen, um eine DMCA Notice zu versenden und die daraus folgenden juristischen Konsequenzen in Kauf zu nehmen, stellt eine bisher einmalige Vorgehensweise in der Zeit der Dokumentation von wissenschaftlichem Fehlverhalten auf dieser Plattform dar.

Auch weiterhin viel spaß mit dem wenig erfreulichen anteil der gesellschaft, der von machtopportunitäten in p’litischen parteien so angezogen wird wie ein schwarm schmeißfliegen von einem frisch geplumpsten kuhfladen!

via Fefe

Spämmtelefonierer des tages: TNS infratest

Kennt ihr diesen satz in spämms? „Wenn sie keine weitere mäjhl erhalten wollen, klicken sie bitte hier“? Zusammen mit einem link, der dem asozjalen spämmer über einen URI-parameter mitteilt, auf welchen mäjhladressen die spämm ankommt, und der klick darauf hat ganz sicher folgen. Mindestens dreißig am tag…

Nun, wenn ihr von irgendwelchen forschen meinungsforschern angerufen werdet, damit die lügner aus reklame und p’litik mit den so gewonnenen daten ihre strategien besser psychologisch optimieren können, dann könnt ihr — so meinen die dreisten astlöcher, die einfach in euer leben reinplappern, um euch kontrollierbarer zu machen — was ganz ähnliches machen: ihr könnt auf einem schönen webformular sagen, dass ihr das nicht wollt, und schon werdet ihr nicht mehr angerufen. Das sieht so aus:

Bildschirmfoto der webseit

Ihr sollt also wirklich so strunzknüppelblöd sein, dass ihr einem laden, der mutmaßlich bereits halbseidenen bis illegalen datenhandel betreibt auch noch daten gebt. Am besten mit anschrift und gleich mit einer liste mehrerer telefonnummern, die ihr benutzt! Für die bessere zuordnung in die gruppe: „geht auch noch bei größeren unverschämtheiten freundlich und ein bisschen dumm an die sache heran“. Ja, für so doof halten euch diese „forscher“, die meiner meinung nach nur durch die telefonleitung davor geschützt sind, gelegentlich ein wenig „negatives sozjales fiehdbäck“ in form eines ansatzlos geschlagenen hiebes in das menschen- und intelligenzverachtende fressbrett zu bekommen. Und der würde leider auch noch die ziemlich falschen treffen: irgendwelche meist unterbezahlten elendsarbeiter in so einer telefonkontaktlegebatterie für betrug, lüge und marketing — womöglich von den hartz-IV-entrechtungsbehörden der BRD unter androhung des lebens in der gosse gezwungen.

Es wird höchste zeit, dass die so genannten „meinungsforscher“ in das gleiche ansehen kommen wie ein spämmer. 👿

Hinweis auf das formular via @tellows_de | Quelle des bildschirmfotos: internetz. Auf das setzen eines links wurde bewusst verzichtet.