ARD des Tages

Die Abstimmungen sollten „immer redaktionell begleitet sein, weil im einen oder anderen Fall politisch oder ethisch unkorrekte Votings zustande kommen können“

Auch weiterhin viel spaß mit euren blödsinnszurschaustellungen in den öffentlich-schrecklichen anstalten, in denen ihr bei irgendwelchen umfragen „ranglisten“ für irgendeine uninteressante scheiße festlegen dürft. Als „stimme des volkes“ wirds euch verkauft, und in wirklichkeit ists „hirnfick des senders“. Und das vermutlich nicht nur im untenhaltungsprogramm.

Schlagzeile des tages

Dominikanische Republik
Der Erzbischof bezahlte Kindersex mit Medikamenten

Und hier noch ein musterbeispiel der hl. röm.-kath. gnade und näxstenliebe:

Besonders Perfide ist der Fall des heute 17-Jährigen. Er leidet unter Epilepsie. Seit er 13 war, stand er im sexuellen Kontakt zu Wesolowski – der ihn für seine Dienstleistungen mit Medikamenten bezahlte und so nicht nur die Armut des Jungen, sondern auch dessen Krankheit ausnutzte

Immerhin, da gibts mal strafverfolgung. Was in diesem laden die ausnahme ist. Gruß auch an papst „grinseschön“ franziskus, der diesen knabenfreund nicht ausliefert, so dass er sich noch ein paar hübsche jahre im brummenden rom machen kann.

Die welt ist reif, sie will… ach, wisst schon!

Das Start-up SpaceBooth will noch in diesem Jahr einen Pico-Satelliten in den Weltraum schießen, nicht viel größer als ein Smartphone, der über Amateurfunkbänder mit der Erde kommuniziert und Fotos knipst. Und zwar soll man per kostenloser App ein Bild zu SpaceBooth hochladen. Die schicken es dann zu dem Satelliten und der projiziert es auf einen halbdurchlässigen Spiegel und fotografiert es mit dem Weltraum als Hintergrund wieder ab. Anschließend gehts per Funk wieder zurück zur Erde und per Mail zum Auftraggeber

Mal schauen, wie viel risikokapital diese grandiose geschäftsidee ohne ernstzunehmende möglichkeit einer gewinnerzielung einsammeln kann — eine äpp, die einfach nur „yo“ an jemanden anders übermittelt, hat ja ganz schnell einen milljonenbetrag zusammengekriegt. Und hej, „selfies“ mit weltraumhintergrund, da kann man voll das geschäft mit machen! Man kann zum beispiel reklame mit reinbauen, die dann von den fratzenbuchidjoten gepostet wird — hej, gucke mal, ich schwebe! — um gar keine beachtung zu finden. Da zahlt doch jeder ein vermögen für reklame! Und das beste daran:

Der Satellit wird unkontrolliert im Weltraum umherkullern. Ob man also tatsächlich die Erde als Hintergrund sehen wird oder irgendeinen anderen Ausschnitt des Weltraums, bleibt eine Überraschung; jedes Bild ist einzigartig

In vielen fällen wird der bildhintergrund einfach nur schwarz mit lichtschwachen sprenkelpünktchen sein. (Wer wissen will, wies aussieht, richte seine digitalknipse auf den nachthimmel und denke sich beim ergebnis die resthelligkeit durch kunstlicht und mond in der atmosfäre weg.) Dieser weltraum ist ja vor allem leer. Auf der anderen seite passt diese leere gut zu den mitreingespiegelten antlitzen jener, die diesen dienst nutzen.

Übrigens: „unkontrolliertes umherkullern“ — also: eine technische unfähigkeit, etwas unter kontrolle zu halten — ist jetzt eine besonderheit! Wenns wirklich unkontrolliert ist, freue ich mich schon auf den tag, an dem das objektiv mal richtig schön direkt in die sonne gerichtet ist. :mrgreen:

Gruß auch an die textrobotniks in der karl-wiechert-allee, die tief im sommerloch zu stecken scheinen und deshalb jede noch so blöde PRessemeldung abschreiben, hauptsache klick.