Steuergeld zu geheimgehaltenem herrschaftswissen

Das Bundespresseamt hat unter Bundeskanzlerin Merkel jährlich 2 Millionen Euro Steuergeld in die Erstellung von Meinungsumfragen gelenkt. Das bedeutet im Klartext: 150 Umfragen pro Jahr, drei Umfragen pro Woche. Doch die Ergebnisse hütete die Bundesregierung bislang wie ein Geheimnis

Das muss man ja mal vor diesen surrealen p’litischen sprechakten rauskriegen, welche formulierung jetzt besser geeignet ist, um den menschen ins gehirn zu ficken. Und wenn die manipulierten es auch gleich bezahlen, ist es doch das perfekte selbstbedienungssystem.

Schlagzeile des tages

Testlauf für Kauf-Button lässt Twitter-Aktie steigen

Hej, tolle idee bei zwitscherchen, in die reingerotzte reklame gleich noch ein klickeknöpfchen zu machen, mit dem man ganz direkt kaufen kann. Das freut den anleger, der glaubt, dass euer unseriöses geschäftsmodell der vergällung von kommunikazjon mit völlig unerwünschter reklame gleich ein bisschen besser läuft, wenn man da direkt klicke klicke kaufen kann, vielleicht auch manchmal aus versehen. Weil sonst ist das ja echt scheiße mit eurem auf stummeltexte aufgepfropften „geschäft“, wenn mit steigender nutzerzahl auch eure verluste steigen. Das kleine problemchen, dass auf diese weise in vielen staaten (zum beispiel in der BRD) kein wirksamer vertrag zustande kommt, dass nirgends AGB sichtbar werden und dass da jede halbwegs erforderliche angabe fehlt, werdet ihr ganz auch noch in griff bekommen. Oder zumindest der börse vormachen, dass ihr es in den griff bekommt. :mrgreen:

Na, bezahlt ihr manchmal mit karte…

Na, bezahlt ihr manchmal mit karte? Und findet ihr das so irre bekwem, dass ihr euch gar nicht fragt, was wohl mit den dabei anfallenden daten passiert? Glaubt ihr auch, dass die läden, in denen ihr mit karte bezahlt, schon alles für die datensicherheit getan haben? Träumt weiter! Und glaubt von mir aus, dass so etwas nur in den USA passieren kann, weil… ähm… hier in der BRD alle viel kompetenter¹ und so sind!

(Und bald werden alle mit dem händi bezahlen. Das wird ein fest für verbrecher!)

¹Es muss sich hier nicht zwangsläufig um inkompetenz handeln, es kann auch offene komplizenschaft von mitarbeitern der DV mit den verbrechern gewesen sein. Ich mache hier die in meinen augen weniger schlimme annahme.

Jornalismus des tages

In meinem Lehrgang gab es vor 30 Jahren (!) das Doppelte

Hej, angehende jornalisten, in hamburch gibts nen groten strich, da könntern knacken arsch hinhalten fürn paar øre — und das wäre auch die beste vorbereitung auf das, was eure wirkliche aufgabe als ausgebildete jornalisten ist: nützliche schreibnutte der herrschenden und besitzenden zu sein, zumindest so lange, bis man euch völlig durch softwäjhr ersetzt hat…

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

S/M-hirnlosjornalisten¹!

Wenn man mit der zwitscherchen-suche nach tagesaktuellen begriffen sucht, fragt man sich angesichts der gleichlautenden fiepser diverser scheißpresseprodukte, ob die scheiß-DPA neben den verschiedenen artikellängen inzwischen auch einen vorformulierten „tweet“ mitliefert.

Stirb, scheißpresse, stirb! (Und möge das so genannte „leistungsschutzrecht“ dein würdiger grabstein sein!)

¹S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.