Was vielleicht demnächst verboten ist…

Was vielleicht demnächst verboten ist? Das wegschreiben von logdateien, in denen IP-adressen enthalten sind:

Patrick Breyer wirft dem Bundesinnenministerium und anderen Bundesbehörden vor, mit der Speicherung von Daten bei Aufrufen ihrer Web-Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) zu verstoßen.

Konkret geht es um die IP-Adresse der Besucher von Webseiten des Bundes. Anbieter von Internetdiensten dürfen personenbezogene Daten laut Telemediengesetz nur mit Einwilligung des Nutzers oder zur Abrechnung des Dienstes verwenden

Gefällt mir, dass jedes internetz-gesetz in der BRD so deutlich an einen schuss in den eigenen fuß erinnert. Wenn eine IP-adresse per richterrecht zum personenbezogenen datum erklärt wird, obwohl es eine kleinigkeit ist, einen proxy zu verwenden und eine andere IP-adresse zu haben oder eine IP-adresse unter beliebig vielen nutzern zu teilen, handelt es sich um ein weiteres stück juristischen hirnrisses im lande des fassadenverpixelungsrechtes.

Und hej, das wird ganz gewiss von staat auf alle möglichen anbieter im internet erweitert. Natürlich in der bummsrepublik abmahnistan. Großes kino! Die anlasslose totalüberwachung jeglicher kommunikazjon auf der welt durch die partnergeheimdienste der BRD unter der herrschaft der asozialistischen deutschen einheitspartei CDUSPDCSUGRÜNETC wird hingegen schadlos weiterlaufen.

Und dann dieses dumme gefasel von der „generazjon internet“… mann, mann, mann

Ändräut des tages

Wer ein älteres ändräut auf fon oder pädd hat — also ein ändräut, bevor guhgell in einer zahnbrechenden reklameidee sein betrübssystem nach diesem schokoriegel benannt hat, dessen marke ich hier nicht wiedergeben werde — sollte jetzt mal einen anderen brauser als den ändräut-standardbrowser installieren. Im moment sind angriffe auf den alten brauser nämlich ein kinderspiel, und jeder vipickelte nachwuxhäcker kann mit etwas in einer seite eingebetteten schadkohd die „cookies“ von anderen offenen seiten abgreifen. Im heise-artikel wird das nicht so deutlich erwähnt, aber ich gehe davon, dass es auch geht, wenn der brauser als komponente in einer äpp untergebracht ist — und das dürfte häufig der fall sein. Und noch schlimmer: man sieht es nicht unbedingt auf dem ersten blick. Wer vermeiden möchte, dass ihm sitzungen mit irgendwas anderem von skriptkiddies missbraucht werden, nachdem er auf ein linkchen geklickt hat, hat im moment nur die möglichkeit, fürs normale webgeklicke einen anderen brauser zu verwenden.

Dolphin“ ist übrigens durchaus brauchbar, aber manchmal sehr zäh bei stark javascriptigen seiten.

BRD des tages

Ein bummsjustizminister von der scheiß-hartz-IV-SPD, der vermutlich noch nie in seinem leben einen kwelltext gelesen hat oder auch nur eine spezifikazjon in UML interpretieren könnte, wünscht sich, das guhgell seinen algoritmus für die reihenfolge der ergebnisse beim suchen offenlegt. Ganz großes kino! Vermutlich könnnte guhgell diesem zertifizierten spezjalexperten mit bummstaghintergrund einfach die zahlen aus einem telefonbuch geben und behaupten, das sei der algoritmus. 😀

Ich hätte ja lieber die forderung nach einer offenlegung der kwelltexte von meikrosoft windohs — das „funkt“ vermutlich auch ihre kompjuterbenutzung zur NSA, herr minister.