Wer in der BRD keinen mindestlohn zahlen will?

Na, wer wohl? Klar, die bummsrepublik deutschland will natürlich keinen mindestlohn zahlen:

Im aktuellen Fall hatte die Stadt Dortmund einen Auftrag zur Aktendigitalisierung öffentlich ausgeschrieben und von allen Bietern gefordert, dass der Mindestlohn auch an Beschäftigte von Subunternehmern im Ausland zu zahlen sei. In Nordrhein-Westfalen gilt für solche Aufträge ein Mindestsatz von 8,62 Euro pro Stunde. Die Bundesdruckerei, die diesen Auftrag übernehmen und komplett in Polen ausführen lassen wollte, wehrte sich vor Gericht gegen diese Vorgabe

So etwas hält man beim EuGH — da, wo zum beispiel auch das recht auf guhgell-löschung gemacht wurde — für eine so tolle idee, dass man es gleich absegnet. Wäre ja auch scheiße, wenn bei staatlichen aufträgen der innerhalb des staates übliche mindestlohn gezahlt werden muss… da könnte man ja gar nicht die unterschiedenen lohnnivohs in verschiedenen staaten der EU gegen die arbeitssklaven ausspielen. Und wer sich auf diesen in meinen augen viel zu niedrigen 8,50-mindestlohn freut, kann jetzt schon ahnen, was der zur folge haben wird.

Was man im BRD-staatsfernsehen nicht hört…

Zum beispiel, dass nach aussage der ukrainischen regierung NATO-staaten waffen an die ukraine liefern. In den hirnwaschmaschinen ARD und ZDF hört man nur, dass „die russen“ an separatisten liefern — was natürlich niemals halbwegs handfest belegt wurde, ganz im gegensatz zu den NATO-waffen…

Wahlfälschung des tages

Geiselhöring, bayern: sieger der kommunalwahl ist die CSU

In dem Briefwahlbezirk des Hofes hatte die CSU ungewöhnlich viele Stimmen erhalten. Nicht nur die Bäuerin hatte dabei besonders gut abgeschnitten – unter anderem wurden auch der Freund ihrer Tochter sowie ein Cousin, allesamt CSU-Kandidaten, mit besonders vielen Stimmen bedacht und zogen in den Stadtrat ein […] Inzwischen ist klar: Es ist massiv getrickst worden, das Landratsamt spricht von „erheblichen Verstößen gegen wahlrechtliche Vorschriften“. Bereits bei einer ersten Durchsicht der Stimmzettel zur Stadtratswahl habe sich der Verdacht ergeben, „dass eine größere Anzahl von Stimmzetteln mit jeweils gleicher Handschrift und damit von ein und derselben Person gekennzeichnet wurde“, heißt es in der Mitteilung der Behörde

Javascript des tages

Die besucher einer iehbäh-aukzjon über eine von der iehbäh-webseit angebotene XSS-möglichkeit¹ auf eine iehbäh-phishingseit lotsen, um ihnen dort die zugangsdaten abzunehmen. Es gäbe ja einen guten schutz gegen diese form des angriffs: einfach kein javascript zulassen. Allerdings lässt sich iehbäh ohne javascript gar nicht mehr benutzen… und es gibt keinen einzigen technischen oder sachlichen grund, warum auf einer derartigen webseit überhaupt javascript erforderlich sein sollte. Einmal ganz davon abgesehen, dass diese drexseit von iehbäh ihren kohd von gefühlt hunderten von domäjhns holt, so dass es selbst mit noscript eine kwal ist, etwas anderes zu machen, als einfach nur zu erlauben.

Warum iehbäh dann nicht für die schäden haftbar gemacht wird, die durch den technisch und sachlich unnötigen zwang zu javascript entstehen? Tja, für solche läden gilt halt kein recht mehr.

Aber krasse idee von den iehbäh-machern, einfach die drei aukzjonen mit dem phishing zu löschen! :mrgreen:

¹Nee, XSS ist kein häck, sondern sollte immer als freiwilliges oder unfreiwilliges angebot des seitbetreibers betrachtet werden: betten sie ihren kohd hier ein!