In österreich ist prof. dr. Offensichtlich richter

In österreich ist prof. dr. Offensichtlich auch als richter tätig und hat in einem urteil festgestellt, dass kompjuter — auch solche mit internetzanschluss — keine rundfunkempfänger sind:

Denn hätte das Gericht der GIS recht gegeben und ein Computer samt Internetanschluss würde zur Gebührenentrichtung ausreichen, wäre es nicht mehr möglich ein E-Mail zu lesen, ohne vorher dem ORF die Rundfunkgebühren zu zahlen, was wiederum eine massive Einschränkung der Grundfreiheiten wäre

Herzlichen glückwunsch zu ihrem gehirn, werter herr richter, bitte seien sie so nett und geben sie ihren kollegen in der BRD etwas davon ab!

Weils gerade so gut passt: was ich vor inzwischen zehn jahren dazu geschrieben habe

Wie man kreditkartendaten in einer datenbank ablegt?

Natürlich am besten verschlüsselt, damit ein erfolgreicher angreifer nichts damit anfangen kann. Und wie verschlüsselt man? Am besten durch kohdierung in base64:

Design a script to encrypt the credit card information. Using an encryption algorithm of your choice, create a routine that converts the information into encrypted data. Programming languages such as PHP have built in functions that can encrypt. An example is the base 64 encryption function that can be used by invoking the following code:

base64_encode($credit_card_number);

Hoffentlich ist die drexseit, auf der ihr immer eure kreditkartennummer eingebt, von jemanden programmiert worden, der den unterschied zwischen einer technischen kohdierung und einer kryptografischen verschlüsselung kennt!

Mein gegenvorschlag an den großen spezjalexperten, der den menschen programmieren erklären will: „verschlüsselung“ durch ASCII-kohdierung! Geht auch viel schneller! :mrgreen:

[via]

Wers gar nicht versteht: eine kohdierung in base64 ist klartext. Es werden einfach nur jeweils sechs bit daten auf den sieben-bit-ASCII-zeichensatz abgebildet und damit in acht bit untergebracht, um in reinen textprotokollen (wie zum beispiel e-mäjhl) binärdateien versenden zu können. Jeder kann diese abbildung rückgängig machen. Das passiert jeden tag in milljarden von kleinen anwendungsfällen. Es ist eine kohdierung aus technischen gründen, keine verschlüsselung. Ein programmierer, der anderen leuten erklärt, wie man was für dieses internetz programmiert, muss das wissen.

Manchmal erinnere ich mich daran…

Manchmal erinnere ich mich daran, wie ich vor längerer zeit einmal in einer konzertierten akzjon von vorwiegend weiblichen zwitscherchen-nutzer_innx massenhaft als „nazi“ gemeldet wurde, so dass das zwitscherchen mich einfach aussperrte und wie viel mäjhlverkehr ich deswegen hatte. (Ich hätte mich, wenn ich ein echter „nazi“ gewesen wäre, einfach mit einer anderen mäjhladresse neu angemeldet und weitergehetzt und außerdem dafür gesorgt, dass das unter „interessierten“ bekannt wird.) Deshalb habe ich ja immer geglaubt, dass es gar nicht so schwierig sei, jemanden vom zwitscherchen wegzubeißen. Aber wenn sich ein idjot im zwitscherchen hinstellt und in die welt pustet, dass man autisten doch einfach vergasen sollte, stellt sich raus, dass das mit dem melden beim zwitscherchen gar nicht so einfach ist… na ja, es war ja auch keinx bande von feministx, die das gemeldet hat.

Kennt ihr den schon?

In der BRD, die mit aller gewalt zur tagesordnung übergehen will, nachdem inzwischen jeder weiß, dass hier mehr, intensiver und widerlicher überwacht und abgehört wird als in der DDR — tja, in dieser BRD sollen weisungsgebundene beamte jetzt also einen teil dieser unverschämten überwachung „aufklären“. Die ermitteln dann auch erstmal „gegen unbekannt“, wenn der täter völlig offensichtlich ist, ganz so, wie wir es alle aus dem alltag kennen. So können sie besser und unauffällig in drei bis sechs wochen ihrer tippse einen brief diktieren, dass das verfahren ohne ermittlungsergebnisse eingestellt wurde.

Auch weiterhin viel spaß mit einer deutschen und demokratischen republik, ihrer scheindemokratie, ihren scheinmenschenrechten und ihrem scheinrechtsstaat!

Datenschleuder des tages

Die Deutsche Post hat einen stundenlangen Technikfehler bei ihrer Paketdiensttochter DHL eingeräumt, durch den Nutzer Sendungsdaten anderer Kunden einsehen konnten. „Es gab einen technischen Fehler in der Tat. Es war kein Hackerangriff, es wurden keinerlei Zugangsdaten abgegriffen. Passwörter waren nicht einsehbar“

So so, ein „technikfehler“. Da hat also nicht jemand ganz herkömmlich einen fehler in die softwäjhr reingeproggt und das ist in produkzjon gegangen, ohne dass es einen entsprechenden test gab, sondern das war eher so etwas wie ein nicht geöltes rädchen an websörver. Schon klar, DHL! Wie sehr man euch in sachen „wir schützen die daten unserer kunden“ glauben kann, offenbart ihr durch dieses vorsätzlich verschleiernde wort noch deutlicher als durch den vorgang an sich.