Psychjatrie des tages

Forscher arbeiten an neuen Tests, um das Vortäuschen von psychischen Beschwerden zu enttarnen. Versicherer wollen damit Rentenanträge überprüfen

Ist ja auch echt scheiße, wenns so viele verrentete psychoinvalide in der großen stampfedisko mit dem immer schneller werdenden rytmus der totalen verwirtschaftung gibt, da muss man doch gleich mal ein neues verfahren finden, um die zahlen wieder etwas kleiner zu machen. Wichtig dabei: wenns wie in der psychjatrie keine halbwegs objektiven verfahren gibt, werden halt ein paar fangfragen gestellt, um die leute damit zu überrumpeln. Jegliche ähnlichkeit zu gläserrücken, ouija-brettern oder mittelalterlichen gottesurteilen ist reiner zufall. Damits ein bisschen „wissenschaftlicher“ wirkt, lässt man die testergebnisse vom kompjuter auswerten. Schließlich wirkt ja auch ein horoskop viel „wissenschaftlicher“, wenns von einem kompjuter ausgedruckt wurde. Weil… müsst ihr wissen:

Urteile der Gutachter können sehr voneinander abweichen“, sagt Kobelt, „da vermögen ergänzende Tests schon auch Objektivität hineinzubringen.“

Auch weiterhin viel spaß beim glauben an die gutachten aus der gegenwärtigen parawissenschaft der psychjatrie! Und schön vergessen, wie Gustl Mollath (und den mindestens zehntausend unbekannten, die jetzt dauerhaft medikamentös lobotomiert und irgendwo im rechtsfreien raum weggesperrt sind) mitgespielt wurde!

3 Antworten zu “Psychjatrie des tages

  1. „Hinterher hat es wieder niemand gewusst.“, geht ja heute auch nur noch selten. Wenn es auch nichts beweist, zur sozialen Kontrolle ist es immer nützlich – da kann man schon etwas basteln. Wie zu allen Zeiten schon, in der Parawissenschaft und Pararechtsprechung.
    Das hat alles Methode. So auch die neuesten Wahnideen, Hartz Fear Bezieher zum Drogentest zu schicken. Unschuldsvermutung o.Ä.? LoL Hartz Bezieher sind doch ohnehin Parasiten. Die sind per (BLöD-)Definition doch schon schuldig und irgend eine Droge, z.B. das tägliche Bier saufen, gehört bei denen zum Grundnahrungsmittel. Zum Psychiater schickt man diese ohnehin schon seit ner Weile, damit man sie in die Frühverrentung abschieben kann und somit Kosten des Ressort verringert.
    Wen wundert es da, dass nun die Rentenkasse dagegen hält, denn dieses Ressort will auch nicht zahlen, es geht doch immer um die Kostenträger. Und mit solchen Pseudotests, von Scientology abgeguggt, kann man die Leute auch gleich als Betrüger kriminalisieren, wenns nötig wird, damit sie dann komplett durch den Rost fallen (nicht mal Grundsicherung wegen Straftat) oder Wahlweise auch durch den Kamin gehen. HrHr

    Heil(igs Blechle)!

  2. Och, warum so kompliziert. Einfach den Rentenantrag ohne Begründung als unbegründet ablehnen und die Antragsteller klagen lassen. Das zieht sich. Und wenn dann einer dann doch mal vor Gericht Recht bekommen sollte, ein paar Betriebsunfälle gibt es immer. Dafür scheitern genug andere an den juristischen Hürden und den Juristen, denen sie ausgeliefert sind.

    • Ja. Das ist ja auch schon ein paar Jahre gängige Praxis, das die Erstanträge ohnehin all zu gerne abgelehnt werden. Sagen auch Ärzte.

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