Systemd des tages

Dass muss man im linux-umfeld erstmal schaffen, die leute mit seinen beglückungsideen so sehr zu scheiße zu nerven, dass es zu solchen exzessen des negativen sozjalen fiehdbäcks kommt und leute allen ernstes…

Recently, people started collecting Bitcoins to hire a hitman for me (this really happened!).

…geld sammeln, um einen auftragsmörder zu finanzieren. [Hinweis für allergiker: der link geht nicht etwa zu einem freien, dezentralen S/M-dingens, sondern zu guhgell doppelplusgut]

Nun, wenn man linux mit dem systemd unbrauchbar macht, dann scheint man das ja hinzukriegen. Klar, dass der scheiß-systemd jetzt trotzdem zusammen mit dem damit verheirateten GNOME-desktop in so ziemlich jede größere distribuzjon gedrückt wird. Gute nacht, linux. Und dass der „umgangston“ ob dieser zumutung so rau ist, das liegt natürlich

The Linux community is dominated by western, white, straight, males in their 30s and 40s these days

…am feindbild der feminist_*innxm, dem weißen, heterosexuellen mann aus dem US-amerikanisch-europäischen kulturkreis. Falls noch jemand fragen hatte, wie ein mensch denkt, der mit dem systemd aus einem alles in allem brauchbaren und durchschaubaren betriebssystem ein instabiles und verfrickeltes biest voll von schwer beherrschbaren, gegenseitigen abhängigkeiten machen will. Für… ähm… ein paar sekunden zeitersparnis beim hochfahren des rechners.

via

Oh, ganz übersehen: golem hat schon einen deutschen text

5 Antworten zu “Systemd des tages

    • Wenn du eine distri mit systemd hast, ist das ding wie ein krake, der noch in den fernliegendsten dingen (syslog, udev, GNOME) irgendwie drinhängt. Und das, um ein linux hochzufahren. Eigentlich bleibt da nur der wexel auf eine distri ohne systemd, und die werden langsam ein bisschen knapp.

      • Hm, ich hab einfach mal sysvinit-core zurück installiert. Das System startet wieder normal (schnell), das syslog sieht auch normal aus, GNOME mochte ich noch nie … und sonst scheint auch alles wieder „normal“ zu sein …

      • systemd ist wahrlich sondermüll. gnome ist fast genauso schlimm. zum glück beides verzichtbar.

  1. Pingback: Gibt es doch noch etwas hoffnung für debian? | Schwerdtfegr (beta)

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