Äppel des tages

Scheint ja eine tolle betrübssystem-versjon zu sein, die äppel da gerade verteilt… früher haben die leute mal äppel genutzt, weil der kram aus der box heraus gut lief und im alltag keine nennenswerten probleme machte, aber seit äppel in einen überteuerten leifsteil-markenfetisch umgebaut wurde, rottet dort eben alles vor sich hin — und jene nutzer, die (noch) nicht der mit großem reklameaufwand geschaffenen markenreligjon verfallen sind, finden deutliche worte:

War es vor kurzem das iPhone 5s das nicht mehr startete, letzte Woche das MacBook Air, gelöschte Daten in der Cloud usw. Nein Apple ist nichts mehr besonderes, nein man kann sich nicht mehr auf diese Haus verlassen, sie haben sich angepasst an die Welt von Microsoft, wo der User zum BETA Tester wird

Kleiner tipp von mir, vor allem natürlich für leute, deren kenntnisse über reine anwender-klickiklicki-kenntnisse hinausgehen: linux läuft, und ein debian ist schnell installiert. Und wer von MacOS kommt und deshalb schon ein BSD unix gewohnt ist, probiere einfach mal PC-BSD!

Schlagzeile des tages (mit S/M-geschmack)

Facebook beschwert sich bei US-Drogenfahndung über Fake-Profile

Kleiner hinweis in eigener sache: ich habe mich nicht beim fratzenbuch registriert und werde dies unter zurzeit absehbaren umständen auch niemals tun. Ich habe nicht die kleinste möglichkeit, zu verhindern, dass es jemand anders in meinem namen tut und sich allerlei materjal von mir und über mich aus dem internetz zusammenklaubt, um im fratzenbuch den möglicherweise oft erfolgreichen anschein zu erwecken, er wäre ich. Ich kann hier nur versichern, dass ich das nicht bin und dass ich nichts dagegen machen könnte. Jeder, der euch im fratzenbuch übern weg läuft, kann ein polizist, geheimdienstler, betrüger, stalker, karakterarsch, forscher, sadist, seelenvergewaltiger, widerling, nerventroll oder sonstwas sein.

Und nein, ich werde mich trotz des in der BRD seltenen namens Elias Schwerdtfeger nicht beim fratzenbuch anmelden, um dort diesen namen zu belegen und so zu verhindern, dass irgendein nach verrottender scheiße stinkendes arschloch so etwas macht. Stattdessen sage ich euch nur eines: verlasst das fratzenbuch! Verlasst es sofort! Geht nicht über einen anderen kommerzjellen anbieter mit dem gleichen unseriösen und menschenverachtenden geschäftsmodell, das menschliche miteinander im internetz mit ansonsten meist völlig unerwünschter reklame zu vergällen! Wenn ihr so blöd geworden seid, dass ihr meint, solche webdienste für euer miteinander zu benötigen: es gibt freie — im sinne von freiheit, nicht freibier — alternativen, die fertig sind und darauf warten, einfach nur genutzt zu werden. Wie man eine suchmaschine bedient, wisst ihr?! Wenn nicht, verdammte intelligenzkrepelinzucht nochmal, dann lasst es euch ganz schnell mal von jemanden erklären, der das weiß, denn es handelt sich um kernkompetenz bei der internetz-nutzung. Und dann sucht euch einen platz, der einem fühlenden menschen angemessener ist! Und dann zieht vom fratzenbuch weg! Es ist nicht gut, dort zu sein, und es ist gut, nicht dort zu sein.

Und genau das gleiche gilt für jedes andere börsennotierte unternehmen, das kein seriöses geschäftsmodell hat, sondern davon leben will, das menschliche miteinander im internetz mit zwangsweise verabreichter reklame zu verpesten. Allein diese eine absicht sollte grund genug sein, mit dem menschenverachtenden pack, das so eine denke hervorbringt, keine sekunde seines daseins freiwillig zu teilen.

Feinschmecker des tages

Feinschmecker des tages ist der kiezneurotiker — den übrigens jeder unbedingt lesen sollte, der irgendwie auf die idee gekommen ist, demnächst nach berlin umzuziehen, damit diese idee sich ganz schnell wieder in den vielen besseren ideen auflöst, die so ein köpfchen auch hervorbringen kann — der… tja… so eine art von döner ausprobiert hat, einen 3x ofen döner snack huhn mit genau diesen leerzeichen auf dem etikett, das auf die klarsichtfolje gekleistert wurde. Als obs dafür in berlin nicht bessere alternativen gäbe!

Datensparsamkeit des tages

Weshalb man niemals, niemals, niemals bei irgendwelchen gewinnspielen, webseits, S/M-anbietern, foren oder sonstwas seinen echten namen zusammen mit seiner echten, im alltag verwendeten händinummer angeben sollte, erfahren gerade ganz viele leute, die in einer SMS mit ihrem richtigen vornamen angesprochen haben und über den köder einer angeblichen „fotonachricht“ auf eine abo-webseit für nur noch vierhundert øre pro jahr gelockt werden. So ein primitiver betrug kann sehr durchschlagkräftig werden, wenn er nicht anonym formuliert werden muss, und alle daten, die man irgendwo angibt, landen irgendwann bei legalen, halbseidenen oder kriminellen werbern — wie schnell das geht, hängt nur davon ab, ob sie gleich verkauft werden oder ob sie „erhäckt“ werden müssen.

Aber hej, wie sag ichs immer: wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch. Die verbrecher wissen das natürlich auch…

„Cloud“ des tages

Tja, ist schon kacke, wenn man eine geiles glitzes technikspielzeug hat, das vieles nur über die „cloud“ ermöglicht, wenn dann der laden, die dieses dingens verkauft, einfach die „cloud“ abstellt. Mit einem kompjuter, auf dem man ein richtiges betriebssystem statt so einer entmündigung, enteignung und technikverhinderung hätte installieren können, wäre das nicht passiert. Und es gibt keinen sachlichen oder technischen grund dafür, warum man auf händis — die sind ja nichts anderes als kleinformatige, transportable kompjuter — nicht installieren kann, was man will; nein, das wird gezielt, absichtsvoll und aus niederträchtiger motivazjon heraus verhindert.

Und hej, „cloud“ kostet ja nix. Das ist wie beim heroin-verkäufer: den ersten schuss gibts oft umsonst, und die „kundenbindung“ kommt dann von allein.

Null-euro-job des tages

Acht Monate arbeitete eine junge Frau in einem Supermarkt als Praktikantin und erhielt dafür keinen Cent. Das ist rechtens, hat nun das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden

Die Klägerin habe das Praktikum als Teilnehmerin einer berufsvorbereitenden Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit absolviert […] Die Frau hatte im Oktober 2012 mit einem einmonatigen Schnupperpraktikum begonnen. Dieses verlängerte der Supermarkt mehrfach um einen Monat, immer ohne Bezahlung – und immer mit einer Lehrstelle als Köder. Nach gut vier Monaten, am 6. März 2013, schlossen die Klägerin und die Rewe-Filiale einen Ausbildungsvertrag, gültig ab dem 1. September 2013. Bis dahin sollte sie weiter unentgeltlich arbeiten. Irgendwann wollte die Frau sich nicht mehr ausbeuten lassen – und nahm sich einen Anwalt

Wozu auch immer dieses geld?! Die leute solln doch froh sein, dass sie arbeit haben!

Denkt dran, wenn ihr das näxste mal zu überteuerten preisen beim „rewe“ einkaufen wollt — beim billigeren „aldi“ kriegen die leute, die da malochen, wenigstens noch geld.