Ad nauseam

Das feierfox-plugin des tages!

„Adnauseam“ klickt die ads, so dass du es nicht tun musst.

Während onlein-werbuing immer automatischer, alldurchgreifender und unregulierter wird, arbeitet adnauseam daran, diesen zyklus zu vollenden, indem es im auftrage der zielgruppe automatisch alle ads blind und alldurchgreifend anklickt. In zusammenarbeit mit adblock plus, klickt adnauseam still auf jede geblockte werbung, so dass jeweils ein seitenbesuch in den netzwerken der werbevermarkter registriert wird. Während die gesammelten daten einen alles verzehrenden strom von klicks zeigen, wird die profilerstellung, zielgruppensuche und überwachung von anwendern sinnlos

Ich schmeiße mich weg! Danke, @tux0r!

(Wie schön wäre es, wenn so etwas der todesstoß für jedes „geschäftsmodell“ der marke „erwünschte inhalte mit unerwünschter und träckender scheißreklame vergällen“ wird!)

Irrazjonaler glaube des tages

Stefan Niggemeier, blogger mit leider immer wieder deutlich durchschimmernden jornalismushintergrund, scheint zu glauben, dass die inhalte des fernsehprogramms und insbesondere die nachrichten im kwasisstaatsfernsehen ARD und ZDF eher so zufällig entstehen und keineswegs irgendeiner p’litischen agenda folgen. Nun, manche glauben sogar an jungfrauen, die söhne gottes gebären — andere hingegen bevorzugen naheliegendere erklärungen… :mrgreen:

Werdet niemals jornalisten, leute! Es ist schlecht für euren intellekt.

Realsatire des tages

[…] aufgrund sehr, sehr irrer Parteiengesetze, die Bundestagspräsident Lammert schnellstens zu ändern rät, erhöhen sämtliche Einnahmen der Parteien ihren Anspruch aus der staatlichen Finanzierung

Und deshalb kann man bei der einzigen partei, deren webseit ich ohne probleme verlinken kann, nämlich bei der partei die PARTEI geld kaufen… 100 euro für 105 euro — so dass die partei die PARTEI 105 euro einnahmen hat. Die ausgaben spielen bei den — so die partei die PARTEI — „irren parteiengesetzen“ in der BRD nämlich keine rolle.

Fratzenbuch des tages

So eine halbe welt ist doch nicht genug, da fehlt doch noch die andere hälfte:

Titelseite des Time-Magazins: Half the world is not enough -- Mark Zuckerbergs plan to get every human online

Wobei „onlein“ hier nicht etwa „internetzzugang“ heißt, sondern: an der angelschnur eines börsennotierten unternehmens ohne seriöses geschäftsmodell. Und dabei ist es ja bekanntlich das wichtigste, dass der wurm den fischen schmeckt, nicht dem fischer… hej, eine einfache möglichkeit, mit anderen menschen in kontakt zu kommen.