Wenn eine abmahnung im briefkasten steckt…

…heißt das noch lange nicht, dass man hüpfen muss, weil einem jemand unhaltbare, aus der luft gegriffene vorwürfe macht:

Es gibt […] keine juristische Antwortpflicht des zu unrecht Abgemahnten, auch wenn die Abmahnung nach den Ermittlungen des Abmahners scheinbar begründet ist — dies ist mehrfach bereits gerichtlich — auch vom BGH – entschieden worden

Anschließende brieflein von irgendwelchen dubiosen anvergewälten der marke „zahlen sie mir bitte grundlos und unverzüglich ein paar hundert euro, weil ich ihnen ohne grund eine abmahnung zugesendet habe und sie mich nicht darauf hingewiesen haben, dass die grundlos war“ können also entweder ins tönnchen geworfen werden oder — wenn man nett ist — mit einer kurzen, heiteren antwort zurückgewiesen werden. Nur bei einem gerichtlichen mahnbescheid muss innerhalb der frist widerspruch eingelegt werden.

2 Antworten zu “Wenn eine abmahnung im briefkasten steckt…

  1. und bloß nicht gleich zum Rechnungsschreiber aka Anwalt rennen. Das Weiße-Ritter-Geschäft ist mindestens genauso lukrativ wie das der Abmahner. Selber denken macht schlau!

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