Verteidiger des „geistigen eigentums“ bei der arbeit

Vor dem Präsidenten des Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg, Winfried Schubert, liegt am Freitag ein schwerer Gang. Seiner Dienstvorgesetzten, Sachsen-Anhalts Justizministerin Angela Kolb (SPD), soll er Rede und Antwort dazu stehen, was sich genau zwischen Oktober 2010 und März 2013 in seiner Behörde abgespielt hat. Dabei geht es um den Verdacht, dass Mitarbeiter in dieser Zeit mehr als 1.000 Raubkopien von Musik, Hörbüchern und Filmen angefertigt haben

Beim weiterlesen kommt man aus dem grinsen gar nicht mehr raus. Das waren jetzt nicht so leute, die sich mal für den privatgenuss ein album über bittorrent gesaugt haben, die haben richtig schön mit gerichtshardwäjhr datenträger mit cover und so weiter hergestellt, auch zum verkauf geeignet. Insgesamt 1.128 DVDs.

So richtig vollenden würde sich das noch, wenn sich dabei ausgerechnet die richter eingedeckt hätten, die mit schnell unterschriebenen und abgestempelten zetteln gegenüber der contentindustrie dafür sorgen, dass aus IP-adressen auch ladefähige anschriften werden. Was für eine tolle vorstellung! :mrgreen:

Eine Antwort zu “Verteidiger des „geistigen eigentums“ bei der arbeit

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