Echtzeit des tages

Die WebRTC-implementazjon von feierfox und krohm ermöglicht es, dass der brauser seine lokale und öffentliche IP-adresse unbemerkt ins internetz funkt, und das auch dann, wenn ein proxy oder ein VPN benutzt wird, der die eigene IP-adresse verbergen soll. Auf diese weise kann man träcken, auf diese weise kann man TOR-nutzer enttarnen, auf diese weise kann man VPN sinnlos machen… der fantasie von werbearschlöchern und geheimdienstarschlöchern sind keine grenzen gesetzt.

Es gilt auch weiterhin: die wichtigste maßnahme zum schutz der privatsfäre und rechnersicherheit, wenn man mit dem brauser internetz macht, besteht darin, dass man javascript abschaltet. Wer im web ohne javascript nichts mitzuteilen hat (oder auch, wie etwa die „krautreporter“, ohne javascript nahezu unlesbar ist), der hat im regelfall auch mit javascript nichts mitzuteilen, was dem dasein einen nennenswerten mehrwert hinzufügt. Sonst würde ers nämlich tun, und zwar auf die einfachste und funkzjonabelste weise: durch schlichte HTML-auszeichnung von text.

Nachtrag: WebRTC lässt sich beim feierfox abschalten, auch ohne dass javascript mit einem addon standardmäßig abgeschaltet wird.

Dazu in der adressleiste about:config eingeben und die eingabetaste drücken. Feierfox zeigt eine warnung, weil man mit dieser metode, einstellungen vorzunehmen, seinen brauser gehörig verkonfigurieren kann. Diese warnung würdigen und frohen mutes wegklicken. Mit dem suchfeld in der großen tabelle nach media.peerconnection.enabled suchen und auf den wert doppelklicken, um ihn von true in false zu ändern. Damit ist WebRTC abgeschaltet. Das ist natürlich eine holzhammermetode, und ich garantiere für nichts. Aber wenns probleme damit gibt — wenn zum beispiel ein paar multimediale webseits nicht laufen — kann man diese einstellung jederzeit wieder rückgängig machen, und zwar genau so, wie hier beschrieben. Nur, dass dann der wert von false in true geändert wird.

Wer auf WebRTC verzichten kann, nimmt damit scheißwerbern und scheißgeheimdiensten eine träckingmöglichkeit weg. Noch besser ist allerdings ein addon wie noscript, wenn man sich nicht daran stört, in der anfangszeit für einige webseits, denen man vertraut und denen man javascript erlauben will, etwas herumzuklicken zu müssen.

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