Transatlantische freunde des tages

Auf über 500 Rechnern rund um den Globus haben die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab brandneue Schadsoftware entdeckt. Die Virenforscher sprechen von bislang ungeahnter Komplexität und Qualität, vom „Todesstern der Malware-Galaxie“. Die Superspähprogramme stammen vermutlich von der NSA

Was so eine globale megaGESTAPO den leuten halt auf die kompjuter spielt…

Siehe auch bei heise. Dort auch das folgende:

Die analysierte Malware läuft demnach in allen Fällen unter Windows, aber man habe Hinweise auf Exploits für andere Betriebssysteme. So nutzten offenbar viele Ziele einer betroffenen Gruppe in China Computer mit Mac OS X. Außerdem habe man einen Hinweis dafür gefunden, dass iPhones infiziert werden können

Wer auf privatsfäre angewiesen ist, geschäfte macht und den datenschutz ernst nimmt, wissenschafts- und wirtschaftsspionage sowie finanzielle manipulazjonen verhindern will oder einfach nicht irgendwelche widerwärtigen spanner von den horch- und morddiensten der vereinigten staaten eines teils von nordamerika in seinem leben haben will, sollte also besser ein weniger populäres betrübssystem mit geringer verbreitung verwenden. Das kostet ja auch nichts.

Gruß an den herrn friedensnobelpreisträger! *spuck!*

2 Antworten zu “Transatlantische freunde des tages

    • Um die kaputte festplatten-firmwäjhr auszubeuten, wäre ein treiber-schadkohd nicht schlecht. Denn die festplatte kommt nicht so leicht ans netzwerk, an die darstellung auf dem bildschirm, an tastatureingaben oder vergleichbares zeug. Die auslagerung von komponenten in derartige firmwäjhr ist also nur ein teil des angriffes.

      Dafür spricht auch, dass infekzjonen bis jetzt nur für windohs und mäc-OS aufgeflogen sind, obwohl die NSA ganz sicher interesse daran hat, die sehr stark linux-dominierten datenbank-, datei- und web-sörver abzugreifen. (Zentrales datengreifen ist effektiver.) Aber da ists halt nicht so einfach, zuverlässigen exploit-kohd für die künstlich geschaffenen schwachstellen unterzubringen.

      Näheres von mir dazu erst, wenn ich näheres dazu weiß. Also vermutlich nie, weil die analyse eines solchen monstrums meine fähigkeiten übersteigen wird. Aber Kaspersky wird sicherlich auch noch ein paar detailjiertere einzelheiten rausgeben. Nur so viel erscheint mir momentan noch halbwegs sicher: der kompjuter wird wohl nicht allein durch eine gepwnte festplatte übernommen werden können. Das ist offenbar nur eine schnittstelle, die es ermöglicht, gespeicherten schadkohd zu verstecken und auch nach einer neuinstallazjon des betrübssystems zur verfügung zu haben. Oder anders gesagt: ich gehe davon aus, dass standard-treiber von windohs und mäc-OS direkt NSA-kohd enthalten, der diese „schnittstelle“ ausnutzt. Letztlich macht der rechtsfreie raum des „patriot act“ so etwas ja auch möglich.

      Kennste den witz des tages schon: meikrosoft hat den datenschutz seines „cloud“-angebotes zertifizieren lassen. :mrgreen:

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