„Smartding“ des tages

Britische Nutzer des Heizungssteuerungssystems der Google-Tochter [Nest Labs, m.A.] beklagen, dass dieses durch die Umstellung auf Sommerzeit aus dem Tritt gekommen ist […] Im Ergebnis würden die Ein- und Ausschaltzeiten des Kessels zwar korrekt angezeigt, die Heizung schalte aber tatsächlich mit einer Stunde Verzögerung

Auch weiterhin viel spaß mit dem ganzen techniktinnef, der von scheißwerbern mit dem bullschitt-wort „smart“ verhökert wird. Zusammen mit der idee eines „internet der dinge“ können da so ein paar kleine fehlerchen zu richtig aufregenden erfahrungen führen… 😀

Schneller nachtrag: Na, freut ihr euch auch schon alle auf die „smarten“ türschlösser mit wischofon-steuerung. Immer drauf achten, dass der akku geladen ist, und hej, diese wischofone sind doch echt total jetzt super sicher, da kann ja gar nix schiefgehen und außerdem habt ihr ja ein antivirus!!!1!!!elf!! :mrgreen:

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Kwalitätsjornalismus des tages

Der vizescheff von „spiegel TV“, Thomas Heise, so zu einem bloggenden schüler, der den rest der welt über die menschenverachtenden jornalistischen metoden bei der berichterstattung über einen flugzeugabsturz aufgeklärt hat: halt die fresse, oder wir klagen dich [am besten in der hamburger dunkelkammer, aber das ist meine anmerkung] in grund und boden wegen jeder behauptung, die du nicht gerichtsfest beweisen kannst.

Der herrenmen… ähm… herr Thomas Heise hat sich natürlich für seinen griff nach dem extragroßen jurahammer entschuldigt, als das ein bisschen bekannter wurde. Aber er hat dennoch in diesem vorgang vortrefflich demonstriert, was für einen karakter man haben muss, um bei kwalitätsjornalistischen produkten wie dem „spiegel“ karrjere zu machen und hat damit auch ein grelles schlaglicht auf den rest dieses ladens geworfen.

So ein „spiegel“-abo kann man übrigens kündigen (es sind ja eh nur artikel, die dazu dienen, möglichst viele leute zum eigentlichen inhalt und zum eigentlichen geschäft des „spiegel“, zur reklame, zu locken), und man muss sich die intelligenz- und menschenverachtende scheiße auch nicht in der glotze anschauen (es sind ja eh nur inhalte, die dazu dienen, möglichst viele leute — ach, ich wiederhole mich).

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Schneller, wichtiger nachtrag: Wie schon im anderen betatext zum tema angemerkt, habe ich angesichts der gefahr, dass dieses wichtige von Mika Baumeister verfasste dokument zur zeitgeschichte von kwaltätsjornalisten mit juragetrolle und anderen einschüchterungen aus dem internetz gekegelt wird, eine dauerhaft archivierte versjon des textes angelegt. Was ich von leuten halte, die solche vorsichtsmaßnahmen nötig machen, kann sich hoffentlich jeder selbst vorstellen — und „leute“ meint hier: jornalisten. Widerliche scheißjornalisten. Ich hoffe, die kommen bald in ein allesamt ähnliches ansehen wie hütchenspieler, verbrauchtwagenverkäufer und wohnungsmakler! Merke: wer etwas schreiben will, der nennt sich autor und schreibt. Wer ein arschloch ist, das mit seinem schreiben die menschen manipulieren will und sich dafür von verlagsmilljardären bezahlen lässt, nennt sich lieber jornalist.

Bankster des tages: Mario Draghi

Achtung, da macht sich breiter bananengeschmack im munde breit:

Es geht um ein Geschäft, für das Athen Ende letzter Woche noch rund 1,6 Milliarden Euro zahlen musste – zuzüglich Zinsen […] Die Geschichte führt ins Jahr 1998 zurück: Damals stellte Griechenlands Regierung fest, dass das Staatsdefizit für den ersehnten Beitritt zur Euro-Zone viel zu hoch war. Und engagierte die Investmentbank Goldman Sachs, um eine Lösung zu finden. Heraus kam ein dubioser Tauschhandel (Derivate-Swap), der einen Kredit über 2,8 Milliarden Euro enthielt. Zudem verständigte man sich auf eine kreative Buchführung, bei der Schulden aus dem Haushalt herausgerechnet wurden – für ein fürstliches Honorar von 600 Millionen Euro, das Athen an die Banker zahlte.

Der damalige Vizepräsident von Goldman Sachs International, zuständig für derartige Verhandlungen mit Regierungen, hieß Mario Draghi

Für den (gar nicht so) unwahrscheinlichen fall, dass dieser zurzeit noch offen lesbare artikel in den nächsten wochen aus dem web verschwindet oder zum besseren vergessen hinter einer „paywall“ vergraben wird: hier ist eine dauerhaft archivierte versjon.

Bedeutungslose prosa des tages: art. 38 GG, abs. 1

Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Aufträge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen

Bedeutungslos? Natürlich nicht, das grunzgesetz wird ja behandelt, als sei es eine heilige schrift; so etwas, was man für wichtig hält und doch niemals beachtet. Nur in der praxis ist es manchmal ein bisschen bedeutungslos, wie dr. jur. Peter Gauweiler (CSU) gerade mit einem p’litischen rückzug und der niederlegung seines bundestagsmandates deutlich macht:

Von ihm sei aber öffentlich verlangt worden, dass er – „weil CSU-Vize“ – im Bundestag für das Gegenteil seiner Haltung abstimme. „Dies ist mit meinem Verständnis der Aufgaben eines Abgeordneten unvereinbar.“

Nun ja, zumindest kann er sich den abgang aus der volxkammer 2.0 unter der meinungsführerschaft von Angela und Horst leisten — von seinen „neben“-verdiensten her, die er sich während seiner p’litischen karrjere gesichert hat. Dafür hat er auch gern die zweieinhalb jahrzehnte genau der strukturen ertragen, die er jetzt *tamtamtam* als rückzugsbegründung in die mikrofone des ihn umsurrenden jornalistischen schwarmes von speichelleckern spricht, um sich im abschied noch von bildzeitungslesern und ARD-informierten als „aufrechter demokrat“ feiern zu lassen.

Vielleicht ist er ja demnächst schon in der AFD — da rechts von der CSU ist in den letzten jahren ohne FJS¹ ein bisschen platz frei geworden… 😈

¹FJS: Ich schreibe den namen des lord Voldemort der CSU nicht aus.

Prof. dr. Offensichtlich

Ich gratuliere prof. dr. Offensichtlich zu seiner als N24-jornalist vorgetragenen einsicht, dass ein irgendwo ins internetz hochgeladenes video bessere schangsen hat, von interessierten menschen gefunden zu werden, wenns einen aussagekräftigen titel wie etwa „mein kätzchen und der koala“ anstelle eines bedeutungslosen titels wie etwa „s3931078.avi“ hat. Nach dieser großartigen und völlig unerwarteten einsicht werden videos im internetz nie wieder das gleiche sein…

Und morgen: interessante texte in webseits werden viel häufiger gefunden und gelesen. :mrgreen:

Onlein-bänking des tages bei der „migros bank“

Die „migros bank“ (mit echtem deppen leer zeichen) so zu ihren kunden: wie, sie wollen als betrübssystem für ihre fernkontoführung linux benutzen? Das geht jetzt aber nicht mehr, nehmen sie bitte die kwalitätssoftwäjhr von äppel oder meikrosoft! Und wenn sie die nicht zur hand haben, andräut ist inzwischen so trojanerverseucht, das können sie auch gern nehmen. Um die sicherheit zu erhöhen, haben sie bitte gleich zwei von diesen geräten bereit. Ganz großes kino!

Wer keine kunden haben will, sollte auch keine kunden haben. In meinen augen rechtfertigt diese unverschämtheit ein sonderkündigungsrecht, eventuell sogar mit schadenersatzforderungen.

Selbstbezüglichkeit des tages

Ich kann mich noch gut an die mitte der nuller jahre erinnern, als kwalitätsjornalisten über die selbstbezüglichkeit der „bloggosfäre“ — das war damals das bullschittmodewort für die bloggenden menschen — gespottet haben, darüber, dass blogger über blogger bloggen. Von daher erfüllt es mich mit einer gewissen nachträglichen genugtuung, dass bezahlte zuarbeiter aus der menschenverachtenden contentindustrie so völlig anders sind:

Wie absurd waren heute im ZDF-Morgenmagazin die Bilder vom Besuch der Angehörgen der japanischen Absturzopfer an der Gedenkstele in Frankreich? Polizei-Wagen fuhren vor, um der Kamera-Horde den Blick auf die Trauernden zu verwehren. Das zeigt, wie vorbereitet die Polizei auf mediale Berichterstattung ist. Was passierte? Die Kameras filmten sich gegenseitig, wie sie nicht filmen konnten, was sie filmen wollten

Auch weiterhin viel spaß mit dem geschreibe von menschenfeinden, die irgendwelche köder brauchen, mit denen sie menschen zur reklame locken!

Nie um ein leeres wort verlegen…

Nie um ein leeres wort verlegen ist Günther Oettinger, EU-kommissar. Weil der begriff „viertes reich“ irgendwie belastet klänge, nennt er seine überwiegend ideologischen und substanzlosen ideen von einer gesellschaftlichen neuordnung lieber gesellschaft 4.0.

(Hej, leute, den haben sie zum EU-kommissar fürs „internetdingens“ gemacht, und ihr regt euch über einen stinkefinger vom griechischen finanzminister auf. Dass der typ die verantwortung für auch nur etwas mehr als die lagerung von bauschutt übertragen bekommen hat, ist der größte stinkefinger, der den menschen in der EU von der p’litischen kaste gezeigt wurde.)

Schleichwerbung des tages: mimikama

Auch, wenn man die tarnung von reklametexten als redakzjonellen content jetzt bullschittneudeutsch content marketing und nicht mehr schleichwerbung nennt: ich bin alt genug und bleibe beim klaren und unmittelbar verständlichen wort, weil ich immer noch daran glaube, dass man störende nebengedanken und missverständnisse am ehesten vermeiden kann, indem man dinge beim namen nennt.

Nach der heutigen intelligenz- und leserverachtenden kaspersky-schlangenöl-schleichwerbung (mit der extraporzjon angst für alle fernsprechteilnehmer) bei mimikama [vorsätzlich nicht direkt verlinkt, und sollte die peinlichkeit demnächst einfach gelöscht werden, hier ist eine dauerhaft archivierte versjon der leserverachtenden kaspersky-schleichwerbung] habe ich diese webseit aus allen linklisten (und aus meiner RSS-kost) rausgenommen. Ich würde das auch jederzeit jedem anderen empfehlen. Wer sich hinstellt und die aufklärung gegen betrug und spämm beim fratzenbuch mit derartigen nicht als reklame gekennzeichneten reklametexten für bullschittprodukte zur herstellung der „gefühlten sicherheit“ vergällt, ists nicht wert, gelesen zu werden.

Und hej, ihr da hinten bei mimikama: wenn sich das mit dem bloggen — trotz einer zu vielen hochseriösen links führenden kooperazjon mit mehreren kriminalpolizeien der BRD — nicht lohnt, dann werdet doch einfach jornalisten! Den kaputten karakter, den man dafür braucht, habt ihr ja inzwischen schon entwickelt. 👿

Durchschaubare propaganda des tages

Hej, die pösen chinesen machen gerade einen ganz fetten und dauerhaften DDOS gegen github. Warum? Na, weils da softwäjhr gibt, mit der man die chinesische internetzzensur umgehen kann und weils da von china zensierte inhalte gibt. Und jetzt glaub bitte einfach, lieber pawlowscher hund an deinem volxpropagandaempfänger, dass die chinesische gewaltregierung zwar beliebige inhalte im internetz einfach für ihre bevölkerungsverfügungsmasse sperren kann, dass ihr das aber ausgerechnet beim US-amerikanischen unternehmen „github“ nicht gelingt und dass sie es deshalb mit fast schon peinlicher DDOS-sabotahsche auf kindergartenniveau erledigen muss. Und wenn du schon so schön am glauben bist, dann halt das US-amerikanische (und mit vom „patriot act“ garantierter NSA-schnittstelle ausgestattete) unternehmen „github“ bitte auch gleich für einen aufrechten, mutigen bannerträger der freiheit und der menschenrechte und mach die versjonsverwaltung für deine softwäjhr bei einem US-amerikanischen unternehmen, statt irgendwo im bedarfsfall so eine steinzeittechnik wie einen selbst kontrollierten CVS-sörver¹ aufzusetzen!

Auch weiterhin vielen dank für deine leichtgläubigkeit, volxgenosse!

¹Ja, ich weiß, was CVS für schwächen hat. Aber hej, es funkzjoniert und ist völlig ausreichend (wenn man nicht gerade einen betrübssystemkern oder einen webbrauser entwickelt oder eine linux-distribuzjon zusammenschraubt und wenn die darüber verwalteten kwellen nur aus textdateien bestehen).

Menschenverachtender kwalitätsjornalismus des tages

Laut einem Seelsorger soll sich sogar ein Journalist mit einer Notfallseelsorger-Warnweste unter die Schüler gemischt haben

Was tut so ein jornalistenarschloch nicht alles für ein paar „hübsche“ bewegende bilder, bewegtbilder und orginalstimmen, die nur dazu da sind, als ein köder lese-, glotz- und klickvieh anzulocken, damit reklame vermarktet werden kann. Menschenfeinde, die diese tätigkeit und die dazugehörigen tätlichkeiten ausüben, haben nur noch eines verdient: einen herzhaften tritt in die dumme, menschenverachtende fresse!

Wichtiger Nachtrag, 31. März: angesichts der tatsache, dass Mika Baumeister für seinen bericht inzwischen mindestens einmal von einem höherrangigen vertreter des BRD-kwalitätsjornalismus juristisch bedroht wurde, steht zu befürchten, dass sein bedeutendes dokument zur zeitgeschichte in kürze nicht mehr im deutschsprachigen internetz zur verfügung stehen könnte. Um zu verhindern, dass BRD-kwalitätsjornalisten vom wenig vorteilhaften karakter eines… ähm, sagen wir mal: Thomas Heise von „spiegel TV“… einen für viele menschen hoffentlich augenöffnenden text mit geldmächtiger juragewalt aus dem internetz kegeln, habe ich ein dauerhaftes archiv des textes von Mika Baumeister angelegt. Ich verbinde dies mit der bitte und aufforderung, eventuelle spiegel-abos zu kündigen, niemals mehr einen spiegel zu kaufen und sich auf gar keinen fall von professjonellen PR-lügnern weismachen zu lassen, dass die „TV-redakzjon“ trotz der plakativ gleichen verwendeten marke nichts mit der „print-redakzjon“ zu tun hätte — denn das ist der einzige einfluss, den der leser an dieser stelle hat: verhindern, dass damit auch noch geld verdient wird.

Stirb, jornalist, stirb!

Früher war alles besser

Früher, als die uhren noch nicht „smart“ waren und ständig prüfen mussten, ob die körperertüchtigung ihres trägers auch messwerte im gewünschten normbereich ergibt, da sind auch noch sie nicht einfach durch benutzung auseinandergefallen und haben keine glassplitter in den körper ihres trägers gebohrt. Und nein, der schnell zu müll werdende techniktinnef… sorry… smart-kram für sportzahlenerbringer ist kein einzelfall:

Auch bei älteren Smartwatches von LG und Samsung gibt es Anwenderberichte, die auf schnellen Verschleiß, aber auch auf eine untaugliche Konstruktion hindeuten

Auch weiterhin viel spaß beim selbstträcken und selbstverdaten!

Frauenkwote des tages

Wisst ihr schon, warum das flugzeug abgestürzt ist? Die bekannte wahrheits-zeitschrift „emma“ erklärt es euch: weil es noch keine frauenkwote im cockpit gibt.

Diese bullschitt-propaganda wäre ja nur halb so schlimm, wenn da draußen nicht massenhaft leute und leutinnen herumliefen, die so etwas wirklich glauben.