Unbuntu¹ des tages

[…] die Ubuntu-Entwickler wollen den Schwenk daher rückgängig machen, falls er zu größeren Problemen führt

Ich wünsche allen unbuntu-freunden, die lieber immer den neuesten scheiß als ein halbwegs robustes und zuverlässiges system haben, viel spaß mit dem systemd! Freut euch schon darauf, den betatest zu machen! Seid ihr ja schon gewohnt von damals, 2011, als unbuntu euch einen völlig unfertigen und ziemlich unbrauchbaren „unity“-desktop ins betrübssystem gekackt hat, der dann erstmal anderthalb jahre zum reifen brauchte, bis er brauchbar war — und bis dahin hatten die anwender halt die probleme. (Zum beispiel das hier, oder das hier.) Bitte einmal tief bücken und mit freuden die beglückungsideen „canonicals“ hinnehmen!

¹Die schreibweise ist kein verschreiber.

Schadsoftwäjhrschleuder des tages

Oräkel hat jetzt auch zum äppel-installazjonsprogramm für java eine softwäjhr hinzugefügt, die sich die meisten menschen nicht freiwillig auf ihren kompjuter spielen würden. Weil diese art von trojanern eben so richtig beliebt ist und den opfern kunden mehrwert bietet. Möge der laden bitte bald an seiner kundenverachtung krepieren!

Gut, dass immer weniger leute java benötigen.

Reklameheinis des tages

Nach auffassung von schleichwerbern handelt es sich bei schleichwerbung nicht um schleichwerbung. Möge die intelligenzverachtung dieses viel zu gut bezahlten und viel zu hoch geschätzten packs jedem hirnträger zu denken geben!

Übrigens ist das nix neues, dass der leser über scheinbar neutrale beiträge auf den psychogewaltsamen hirnfick der reklame eingestimmt wird — oder was meint ihr, warum jedes kwalitätsjornalistische drexblatt über „smartwatches“ schreibt, obwohl es kaum einen menschen gibt, der diesen alltagsunpraktischen tinnef gebrauchen kann. Damit auch klar ist, was für ein fressender krebs die reklame ist: nachdem das medium so weit vergällt und ungenießbar gemacht wurde, dass kaum noch jemand auf die pest der reklame reagiert, sollen jetzt die inhalte zersetzt werden, um deretwegen es das medium überhaupt gibt — und damit das nicht so schmerzt im hirne, nennt man die inhalte „content“.

Lernt die metode zu erkennen, und gebt den jornalisten die verachtung zurück, die sie euch entgegenbringen! Und zwar in vollem ausmaß!

Stirb, jornalist, stirb!

Datenschleuder des tages

Die klitsche hinter onlinetvrecorder (punkt) com hat die benutzernamen, mailadressen, mutmaßlich ungehäschten passwörter sowie FTP-zugangsdaten einer zurzeit unbekannten anzahl von kunden „veröffentlicht“.

Auch weiterhin viel spaß beim glauben an den gefühlten und von irgendwelchen unternehmen versprochenen schutz irgendwelcher zentralen und für verbrecher hochattraktiven datensammlungen! Die liste wäxt und wäxt.