Brüller des tages, monats, jahres, vielleicht sogar jahrzehnts…

Nein, das steht nicht im postilljon, das ist die real existierende idiocracy der CeBIT-eröffnung:

Die Maschinen würden nicht mit Öl oder Strom laufen, sondern mit Daten

Los leute, macht mehr daten! Wir brauchen bald kein öl und keine kernkraft mehr! Und die sonne auch nicht!

Und wer nicht beim fratzenbuch ist, gefährdet mit dieser datensparsamkeit die energieversorgung der zukunft! Verräter!

Au mann, es ist unmöglich, beim lesen von derartig hirnfreiem CeBIT-marketing-bullschitt nicht kindisch und unangemessen albern zu werden…

(Mal ganz… *kicher!*… ernsthaft betrachtet: so ein bit ist ja durchaus auch eine energie, es ist ja ein kleines bisschen weniger entropie innerhalb eines bestimmten raumbereiches als ein nicht-bit. Ich bin nur gerade viel zu faul und unwillig, ein paar dinge nachzuschlagen und dann auszurechnen oder abzuschätzen, ab wie vielen bit daten pro sekunde auch nur die abgegebene energie einer von PR-heißluft getragenen bullshit-ansprache zur eröffnung einer ehemaligen fachmesse erreicht wird. Vermutlich bedarfs dafür schon ziemlich hoher speicherkapazitäten, während der betrieb der speichermedien dafür aber leider auch wieder energie kosten wird. Freunde der fysik können das ja gern mal überschlagen und mir bitte auch die begriffliche ungenauigkeit dieses ganz schnell und unter lachanfällen rausgerotzten absatzes verzeihen. Und weil masse und energie äkwivalent sind, könnte man sogar abschätzen, was die gespeicherten daten auf einem datenträger wiegen und das in relazjon zum gewicht des datenspeichers setzen und dergleichen alberne gedanken mehr. Jeder dieser gedanken ist trotz aller seiner verspielten zweck- und sinnlosigkeit hochwertiger als das geschwafel der von geld- und machtträumen besoffenen schlippsies auf der CeBIT, einfach nur, weil es intelligenz voraussetzt, ihn zu denken.)

Wisst ihrs schon, habt ihr schon die reklame gesehen? Isotonische drinks sind gut für die pflanzen, da sind elektrolyte drin! :mrgreen:

Sigmar Gabriel des tages

Sigmar Gabriel, menschenfeind und intelligenzverachter mit sozjaldemokratischem hintergrund und ministerposten, so zur menschlichen verfügungsmasse: wenn ich die gleiche lüge nur immer und immer wieder erzähle, dann kriege ich irgendwann noch meine anlasslose totalüberwachung jeglicher kommunikazjon aller menschen in der BRD. Scheiß auf das grundgesetz, scheiß auf die grundrechte, scheiß auf die menschen in der BRD.

Hey, SPD! Die FDP ist euch auf dem marsch in die bedeutungslosigkeit und unwählbarkeit nur vorangegangen, und ihr folgt ihr. Eure wähler sterben weg, denn wer noch eine zukunft vor sich sieht, für den seid ihr nachhaltig unwählbar. Geht bitte verrecken!

Schräger häck des tages

Wer braucht denn noch fonts, wenns auch CSS gibt?

(Um den häck zu vervollständigen, müsste man jetzt nur noch mit einem riesenwust von javascript dafür sorgen, dass man in so gesetzten texten auch einen bereich markieren und die zwischenablage kopieren kann. Falls irgendwo noch jemand zu viel zeit hat und sich gern mit komplizierten und recht sinnlosen rätseln beschäftigt…)

Cyberkrimineller kinderraubfickmordkopierer des tages

Gucke mal, da, heise verbreitet „raubkopien“ von meikrosoft windohs. (Eine linksetzung auf einen illegalen daunlohd ist im rechtsraum der BRD — anders als in fast allen anderen zivilisierten staaten dieser welt — ein zugänglichmachen, und genau das tut heise da.)

Oder sollte das gar keine irgendwie „geleakten“ versjon von windohs zehn sein, sondern ein dummer, von der äppel-massenverblödung abgeschauter PR-trick von meikrosoft und weiß heise davon und ist da gar nix illegal und irgendwo „rausgeleakt“, sondern ist das alles mit meikrosoft abgesprochen? Ist für diese idjotische reklame im CeBIT-umfeld vielleicht sogar geld von meikrosoft geflossen, statt dass heise ein möglicherweise recht großes kostenrisiko eingeht? Fragen über fragen, und je länger man darüber nachdenkt, desto mehr kommt einem das kotzen.

Ihr da hinten in der karl-wiechert-allee, seht zu, dass ihr nicht wie gulli werdet. Auf dem weg dorthin seid ihr schon ein großes stück vorangschritten, wie ich jeden tag voller missfallen sehe. Das, was euch eure scheiß-PR-schlippsies als „native advertising“ erklären, das nannte man früher „schleichwerbung“ und es ist auch heute noch genau so eine intelligenz- und leserverachtung. Ihr habt das nicht nötig. Und. Ihr solltet das lassen.

CeBIT-PR-reklamekacke des tages

Vodafone hat *tamtamtam!* ende-zu-ende-verschlüsselung von mäjhls erfunden. Nein, die nehmen nicht etwa einen schon fertigen kwasistandard wie PGP oder S/MIME und bauen da eine nutzerschnittstelle drum, nein, die machen ihr eigenes ding, und das zu nutzen, kostet deshalb auch fünf øre im monat. Leider…

Auf dem PC benötigen Anwender dafür ein Outlook-Plug-in, für Smartphones und Tablets sollen sichere Apps unter Android beziehungsweise iOS zum Einsatz kommen. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Browser zu nutzen

…gibts den schmarrn noch nicht für jedes betrübssystem, aber hey, dafür kann man die jetzt echt und vom CGHQ-komplizen mit heiligem ehrenwort und proprietären kwelltexten versprochen optimalstmöglich sicher verschlüsselten mäjhls überall in einem brauser lesen, weils auch eine implementazjon in javascript gibt. Und wir wissen ja alle, das so ein brauser der inbegriff von kommunikazjonssicherheit ist.

Und morgen PResseerklärt irgendeine klitsche die erfindung des rades, das leider noch nicht ganz rund ist, und heise macht daraus einen artikel!

(Wieviel kriegt heise eigentlich dafür, seine leser mit solchen PR-dada-meldungen zu verärgern.)

„Geistiges eigentum“ des tages

Der fotograf Dirk Vorderstraße (der link erfordert javascript, da diese seite mit DDOS-attacken von völlig unbekannter seite unsichtbar gemacht werden soll), der seine lichtbildwerke unter CC-lizenzen an prominenten stellen veröffentlicht und rechnungen für lizenzverstöße schreibt, wenn jemand diese fotos irgendwo ohne hinweis auf urheber und lizenz verwendet, hat mal wieder einen prozess gegen leute verloren, die auf seine vorgehensweise in klarer, unmissverständlicher sprache hinweisen, damit es nicht mehr zu derartigen lizenzverstößen kommen kann.

Mein tipp (natürlich rein spekulativ und zurzeit nur in meinem möglicherweise kranken kopf vorhanden): demnächst wird der große lichtbildkünstler und werkschöpfer mit dem EU-recht auf guhgell-vergessen dafür sorgen, dass das von ihm gefundene geschäftsmodell nicht mehr so leicht mit guhgell gefunden werden kann. Das unsichtbarmachen der eigenen machenschaften ist ja gerade schwer populär geworden