Guhgell des tages

Guhgell fängt in guhgell njuhs damit an, genau so „guten“ kwalitätsjornalismus wie die richtigen jornalisten zu machen. Ist ja auch folgerichtig: wenn man die PResseerklärungen auch direkt bekommen kann, warum sollte man dann den umweg über die ständig jammernde, geldfordernde und in den dunkelkammern des reichstages ein „leistungsschutzrecht“ herbeilobbyierende drexpresse nehmen, die vor allem irgendwelchen fremdcontent mit ein paar tonnen unerwünschter reklame vergällt? Wenn guhgell keinen unterschied zwischen presse und reklame macht, wird damit nur eine entwicklung nachgezeichnet, die von den presseverlegern schon seit langem vorgezeichnet wurde — und wer sehen will, wie die andere seite mit ihrem „kwalitätsjornalismus“ angesichts der aus sicherheitsgründen dringend zu empfehlenden und von immer mehr menschen regelmäßig verwendeten adblocker zurzeit tickt, gebe in die suchmaschine seines vertrauens einfach mal suchbegriffe wie „native advertising“ und „content marketing“ ein und bekomme dabei einen nach aufsteigender säure schmeckenden vorgeschmack auf die zeitung von morgen und die zeitungswebseit von heute!

Meine herzlichsten glückwünsche gehen an alle freunde des „leistungsschutzrechtes“ und der bestempelten bäume! Stirb, presseverleger, stirb!

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