„Geistiges eigentum“ des tages

Wenn du ein buch kaufst, das aus papier zwischen pappdeckeln besteht, gehört es dir und du kannst damit machen, was du willst. Du darfst es zum beispiel weiterverkaufen. Wenn du — wegen der „buchpreisbindung“ zu einem vergleichbar hohen preis — das gleiche buch fürs lesen auf einem entrechtenden, funkzjonslimitierten dummkonsumdwischdingens kaufst, darfst du es auffassung einer hamburger dunkelkammer nicht weiterverkaufen.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit euren „e-book-readern“. Immer schön knechten und entrechten lassen, ihr konsumviecher!

Eine Antwort zu “„Geistiges eigentum“ des tages

  1. Lieber Elias,
    deinen Artikel lese ich mit einem zweigeteilten Hirn. Ich selbst habe als Fan diverser Buchreihen einen Bestand von etwa tausend Büchern aufgebaut. Es soll hier nicht um den Inhalt der Bücher gehen, jedenfalls hat meine Frau entschieden, verkaufe das Zeug. Als braver Ehemann habe ich dies versucht; und die Preise sind lächerlich. Jetzt hab ich meine papiernen Druckwerke immer noch. Als ich aber ins Krankenhaus mußte, war ich froh, dass ich meine Freunde (die Bücher) digital auf dem Laptop hatte. Ich will damit sagen, solange der literarische Inhalt überlebt, ist es Wurst in welcher Form. Systeme kommen und gehen, die Kultur als Ganzes überlebt.

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