Die welt ist nicht mehr satirefähig

Hier die satire vom januar 2003: windohs hat ein neues gerät gefunden

Und nun die wirklichkeit vom april 2015: flugzeuge mit WiFi übernehmen, ob über gehäckte router oder gepwnte händis ist dabei fast egal

Aber hej, immerhin denkt man an sicherheit. Im zweifelsfall kommt der pilot nicht einmal mehr in sein eigenes cockpit, wenn ein durchgeschepperter copilot mal eben aus nicht leicht nachvollziehbarer motivazjon die maschine in eine felswand fliegt. Da kann man doch zum ausgleich auch mal ein paar nahezu unbeherrschbare sicherheitslücken verbauen.

Auch weiterhin einen guten flug! Grüßen sie den angstminister und seinen besten kumpel, den jornalisten, von mir! :mrgreen:

Hasspropaganda

Ich kann mir nicht helfen, aber bemerkenswert vieles von dem, was in dieser liste von erkennungsmerkmalen von hasspropaganda (die ich eben in einem mir zugesteckten artikel auf mimikama gesehen habe) genannt wird, lese und sehe ich (zurzeit allerdings mit ausnahme des achten punktes) jeden tag. Nein, nicht im internet, sondern in presse und glotze. 😦

Aber ich bin ja nur ein verschwörungsteoretiker, der das gras waxen hört…

Richtervorbehalt

Also rufe ich dann den Richter an und frage ihn, was es denn bitteschön genau sein soll. Da kommt dann so eine Antwort wie „Wie meinen Sie das? Steht doch da, die Telekommunikation!“ Ja, was hätten’s denn gerne? Telefon? Internet? E-Mail? Oder doch eher was Mobiles? „Woher soll ich das wissen? Das müssen Sie die Staatsanwaltschaft fragen! Damit kenne ich mich nicht aus!“

Na, an die redtjuhb-abmahnungen erinnert sich ja hoffentlich noch jeder — da hat ein richter auch massenhaft daten ermitteln lassen, weil jemand bullschitt behauptet hat. Die gesammelten STASI-2.0-überwachungsdaten sind also mit „richtervorbehalt“ in wirklich guten händen, auch weiterhin viel spaß mit der propaganda aus dem BRDDR-staatsfernsehen.

„First world problem solution“ des tages

Das neue schwedische pronomen „hen“, falls man mal nichts explizit männliches oder weibliches verwenden kann oder möchte. Gefällt mir viel besser als die unsprechbaren zungenstrafen, die sich gewisse professx und akademik*er_inn*en in der BRD so am schreibtisch ausdenken. Kommt aber auch nicht aus irgendeinem akademischen betrieb und nicht aus einer sprachlich schwerbehinderten ideologiesekte, sondern hat sich so im „allgemeinen sprachgebrauch“ gebildet…

Aber die schweden habens ja auch leichter, weil sie viel weniger barocken grammatikballast in ihrer sprache rumschleppen. Wenn ich nur daran denke, dass man dafür im deutschen gleich vier fälle in sigular und plural brauchte!

Na, warten wir noch hundert jahre, dann erledigt sich das mit dem grammatik-ballast im deutschen auch von allein. Der genitiv ist ja schon so gut wie verschwunden, und niemand vermisst dieser formen schönen klang. 😉