Meinen glückwunsch

Ich gratuliere den „nachdenkseiten“ zu der einsicht, dass hirnverachtende propaganda-bullschitt-unterhaltungssendungen in der glotze zwar hirnverachtend und voller wohlplatzierten propaganda-bullshitts sind, aber — anders als der eindruck, der von reklamelügnern beim publikum erweckt wird — niemals ungeplant und ungeskriptet ablaufen. Niemals wäre ich darauf gekommen!

Denen, die nichts besseres mit ihrer lebenszeit zu tun haben, als sich vor dem hirngrill der glotze zu setzen, wünsche ich auch weiterhin viel spaß mit ihren synthetischen, extern verabreichten emozjonen beim „reality TV“. (Wenn sie doch wenigstens stattdessen drogen nehmen würden!)

Justizmordserie des tages

In den vereinigten staaten eines teils von nordamerika sind mindestens vierzehn menschen vom staat totgespritzt, vergast oder elektrisch gegrillt worden, weil sie von spezjalexperten der bundespolizei mit einem „wissenschaftlichen“ verfahren belastet wurden, dessen aussagekraft auf dem niwoh des auspendelns steht, was natürlich den geschworenen nicht so mitgeteilt wurde. Und viel, viel mehr menschen wurden auf jahre und jahrzehnte in den knast gesteckt. Nein, das ging nicht mal eben so ein jahr lang, das lief seit 1972. Unbemerkt.

Glaubt jemand, dass die anderen forensischen verfahren denn irgendwie überprüft worden wären. Es reicht doch, wenn man den leuten immer wieder in der glotze in CSI visselhövede erklärt, dass sie funkzjonieren.

Dass sind die, die den rechtsstaat, die demokratie, die freiheit und die menschenrechte über die welt bringen wollen! Inzwischen brauchen sie die verdächtigen ja nicht mehr zu verurteilen, weil die US-scheißbullen ihnen einfach regelmäßig aus „notwehr“ das magazin in den rücken leerschießen, da müssen also auch keine falschen beweise mehr konstruiert werden — unter dem fadenscheinig gewordenen recht wird die nackte gewaltdrohung des staatsterroristen sichtbar, und die geschaffene infrastruktur zeigt unter den bunten reklamebildern ihre totalitäre fratze.

Jobcenter des tages

Bei den „jobcentern“ — das sind diese orte, wo es keine dschobbs, aber dafür jede menge staatlichen angst- und existenzterror gibt — hat man heute eine richtig gute ausrede, warums keine dschobbs gibt. Aber trotzdem hingehen! Sonst gibts so genannte „sankzjonen“, also das gezielte vorenthalten des existenzminimums, im härtefall bis zur obdachlosigkeit.

Ach ja, übrigens: bei den „jobcentern“ haben sie schon seit jahren so etwas ähnliches wie eine „cloud“, nennen es nur nicht so, weil es damals das reklamewort „cloud“ noch nicht gab. Der gesamte datenbestand liegt in einem rechenzentrum der bummsagentur für elendsarbeit und billige verschleißkörper. Hier habt ihr schon einmal einen vorgeschmach darauf, was euch blüht, wenn ihr euch ohne not von den angeboten irgendwelcher dritter abhängig macht, so wie es euch die reklamelügner von äppel, guhgell, amazon und meikrosoft als ein neues evangelium erzählen.