Urteil des tages

Da sind jetzt aber mehrere geschäftsmodelle für irgendwelche internetz-fleischmärkte (die sich schon viel zu lange mit dummer reklame auf plakaten und in der glotze ins bewusstsein drängeln) den bach runtergegangen, weil das amtsgericht hamburg sie als illegal befunden hat:

Laut einem Gesetz von 1900 darf Heiratsvermittlung nichts kosten – darauf beruft sich nun ein Urteil des Amtsgerichts Hamburg, und eine Nutzerin eines Vermittlungsportals muss ihre Beiträge nicht zahlen. Eine Berufung ist nicht möglich

Also, wenn jemand entsprechende rechnungen hat: nicht bezahlen! Die forderung ist gegen das derzeit geltende recht und nicht durchsetzbar¹.

Aber das gilt nur für vermittlungen von passenden partnern für langfristiges zusammenleben. Die entsprechenden webseits müssen jetzt einfach ehrlicher werden und einen flüchtigen und fröhlichen fick statt irgendwas mit partnerschaft vermitteln, dann gehts auch wieder mit dem geld dafür verlangen… :mrgreen:

¹Nur, um die BRD-abmahngöttin rechtanvergewaltiga und ihre neckische schwester juratrollica zu beruhigen, diese klarstellung für die leser: ich bin kein jurist und dieser hinweis versteht sich nicht als eine form der rechtsberatung, sondern als ein hinweis auf ein aktuelles und für viele menschen sicherliches auch interessantes urteil.

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