„Paypal“ des tages

Ab dem 1. juli dieses jahres hat „paypal“ eine neue regelung zum datenschutz, die eine weitergabe sämtlicher daten an jede nur denkbare behörde gestattet. Ohne irgendeinen krimskrams. In vorauseilendem gehorsam. Auch ans dschobbcenter, wenn es irgendeinen verdacht oder generalverdacht hat. Oder an die polizei oder den verfassungsschutz, die ja sowieso am liebsten jeden menschen anlasslos totalüberwachen würden. Sind aber nur ganz harmlose daten:

Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Benutzername, Foto, IP-Adresse, Geräte-ID, Standortdaten, Kontonummern, Kontoarten, Angaben zu den mit dem Konto genutzten Zahlungsinstrumenten, Details der Zahlungsvorgängen, Details zu geschäftlichen Zahlungen, Kundenangaben und -berichte, Kontovoreinstellungen, Angaben zur Identität, die im Rahmen unserer „Know Your Customer“-Prüfungen erfasst wurden und Kundenkorrespondenz.

Natürlich rückwirkend über die gesamte zeit hinweg, die jemand bei „paypal“ war. Bankgeheimnis ist nicht. Und warum sollte man so schön gesammelte daten jemals löschen?

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit „paypal“! Und mit dem totalüberwachungsstaat, der von freidrehenden polizeien und geheimdiensten im rechtsfreien raum jenseits jeglicher „grundrechte“ aufgebaut und von unternehmen wie „paypal“ bückgeistig-vorauseilend bedient wird! Was hat nochmal an der DDR gestört? Ach ja, dass es da keine bananen gab, sonst eigentlich nichts… schon klar. Dafür ist hier immerhin alles banane…

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