Kwalitätsjornalismus des tages

Habt ihr alle gelesen, das mit dem „roaming“, für das die überzogenen gebühren doch nicht völlig abgeschafft werden, sondern nur für einen recht kleines datenvolumen? Ich wollte es ja erst hier verbloggen, bis ich dann bemerkte, dass die einzige kwelle für diese überall wiedergegebene kwalitätsjornalistische meldung die bildzeitung ist — und die halte ich nie für eine kwelle. Kwalitätsjornalisten sehen das offenbar ein bisschen anders:

Wäre es wirklich zuviel verlangt, einmal kurz eine Suchmaschine zu bedienen, um die Behauptungen der „Bild“ zu überprüfen, vor allem wenn sie schon beim ersten Blick unglaubwürdig sind? Hätte nicht irgendjemand auf die Idee kommen können, sich das „Geheimpapier“ einmal anzuschauen? Man muss mit der konkreten Materie auch nicht im Geringsten vertraut zu sein, um einen einfachen Blick auf den Sitzungskalender des Rates zu werfen […]; dasselbe gilt für den Europäischen Rat, von dem man als JournalistIn doch zumindest die ungefähre Sitzungshäufigkeit und auch die Themen kennen sollte, die dort behandelt werden

Nein, stand in der bildzeitung, ist eine tatsache. Dank auch an reuters für die bekwem ins CMS einpflegbaren NITF-feeds!

Auch weiterhin viel spaß mit den kwalitätsjornalisten im zeitalter der zwischenablage, die eigentlich nur noch klicks für die reklamevermarktung generieren müssen! Auf der platte die gefühle aufheizen lassen, in der intellektuellen dunkelkammer blödmachen lassen! Das ist die neue p’litische bildung…

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