Was arschl… ähm… kwalitätsjornalisten nicht mögen?

Der Hauptvorwurf der Presse […] richtet sich – erneut – gegen das ungefilterte Veröffentlichen von gehacktem Material

Kwalitätsjornalisten mögen es nicht, wenn sie nicht die informazjonen selbst manipulieren können, um beim leser die gewünschte „deinung“ zu erzeugen. Die stehen nämlich immer noch voller dankbarkeit in der tradizjon von Joseph Goebbels. Deshalb sind sie bei ihren freunden, den scheiß-p’litikern, auch so überaus beliebt…

Übrigens: so eine scheißzeitung muss man nicht lesen. Wenn mans dennoch tut, sollte man wenigstens nicht dafür bezahlen, und schon gar nicht auf die idee kommen, das geschreibsel unter der lohnsklaverei und damit deutungshoheit von verlagsmilljardären für bare münze zu nehmen. Immer daran denken: der jornalist ist dein feind, der alles dafür tut, dass du dumm, arm und passiv bleibst, denn für diese tätig- und tätlichkeiten wird er bezahlt. Und er nimmt nicht einmal viel geld dafür…

Was bin ich dankbar, dass ich den anfang vom ende der scheißpresse erleben darf!

Terrorangstmache des tages

Könnt ihr euch noch an den braunschweiger karneval erinnern, der wegen ganz akuter und echt jetzt mal total schlimmer terrorgefahr — natürlich nach echt jetzt mal total konkreten und sehr belastbaren informazjonen aus zuverlässigen BRD-geheimdienstkwellen — abgesagt wurde?

Drei Monate später aber sind Polizei, Verfassungsschutz und Staatsanwaltschaft trotz intensivster Ermittlungen in der Defensive: Gut möglich ist, dass es die angebliche Terrorgefahr nie gegeben hat. „Die Ermittlungen haben insbesondere nicht ergeben, dass ein Anschlag konkret geplant war“, muss der Leiter der Staatsanwaltschaft Hannover, Jörg Fröhlich, einräumen.

Och!

Aber hej, so verbreitet man doch wenigstens eine atmosfäre von angst, auf deren grundlage man die fobokratische demokratur mit totalüberwachung und weitgehender entrechtung „zum schutz von demokratie und freiheit“ durchführen kann. Und das ist auch der einzige grund für die ganze angstmache, die zurzeit läuft. Denn einen anschlag verhindern… das ist gar nicht so leicht.

Merke: immer, wenn dir jemand angst machen will, will er macht über dich gewinnen und dir deine freiheit, deine lebensmöglichkeiten und deine vernunft zerstören. Das gilt auch und insbesondere für staaten. Warum dir gegenüber dabei im regelfall der genaue anlass geheimgehalten wird, aus dem man dir so viel angst macht, dass du besser zuhause bleibst und dich im keller versteckst…

Doch offenbar stützte sich die Terrorwarnung nur auf eine einzige Quelle: Ein „seit Jahren zuverlässiger“ Informant des Verfassungsschutzes soll ein Gespräch ihm unbekannter Menschen über den möglichen Terroranschlag mitgehört haben – nach Informationen der Hannoverschen Allgemeinen durch ein geöffnetes Autofenster.

…leuchtet dir schnell ein, wenn du angstfrei drüber nachdenkst.

Lass dich nicht dressieren, sondern betrachte die, die dir angst machen, als deine feinde!

NSA des tages

Wie viele wörter hat die deutsche sprache? Gut, diese frage kann man nicht beantworten, weil es gerade im deutschen (zum entsetzen jedes menschen, der deutsch lernen will oder muss) mit leichtigkeit möglich ist, neue wörter zu bilden, die dann ziemlich unmittelbar von anderen deutschsprechenden verstanden werden und weil deutschsprechende das auch gern und oft tun. So etwas wie „arschdenker“, „dumpfmeister“, „schlammfotze“, „maskunazi“, „tittenmonster“ stellt niemanden vor probleme, der als zwerg auf deutsch äpfel geklaut hat, und neben der freude an beschimpfungen wurden (und werden) auch klar bescheibende wörter auf diese weise gebildet, wie etwa „atommüll“, „gentechnik“, „autowahn“, „netzlast“, „netzneutralität“… ich bin froh, dass ich deutsch nicht als erwaxener lernen musste, denn ein wörterbuch hilft eher weniger.

Es ist also nicht leicht möglich, zu sagen, wie viele deutsche wörter es gibt. Mein rechtschreibprüfer benutzt eine recht umfangreiche wörterliste, und die enthält… moment…

$ wc -l /usr/share/dict/ngerman
339099 /usr/share/dict/ngerman

…immerhin rd. 340.000 wörter, darunter dumpf in der wunde glänzende perlen deutscher wortbildung wie „abbauleitzentrale“, „abschirmeffekte“, „geschäftsstrukturen“, „erdkundlerin“, „druckverlauf“, „kardinalpunkt“, „familientraktat“, „pulsbreitenantwort“, „sühnetermin“ oder „einkaufspotenzial“ (ganz willkürlich mithilfe eines kleinen skriptes ausgewählt) — diese liste ist also wirklich ziemlich umfangreich und dürfte selbst den passiven wortschatz vieler deutschsprechender in den schatten stellen, vom aktiven ganz zu schweigen.

Warum ich das schreibe?

Nun, die NSA hat auch eine wortliste — so genannte „selektoren“ — an die verfassungsfeinde und spione im auftrag einer ausländischen macht namens BND gegeben, und die war ein bisschen größer als „nur“ 340.000 wörter:

Die jüngsten Funde beziehen sich auf die Jahre 2005 bis 2008. Die nun identifizierten Dateien umfassten 459.000 Suchbegriffe (Selektoren), mit denen unter anderem europäische Institutionen, hochrangige politische Persönlichkeiten und Firmen im Ausland ausspioniert werden sollten

Da, wo sich die leute auskennen, gehen auch ganz andere zahlen um:

Mittlerweile ist im NSA-Untersuchungsausschuss von Millionen Selektoren die Rede

Diese „einschränkung“ durch „selektoren“ ist ein feigenblatt. Eine volxverarschung, auf die nicht einmal mehr ein dummer reinfallen sollte. Die greifen alles ab. Und die straftäter vom „deutschen“ geheimdienst BND arbeiten diesem obszönen datenstaubsaugern in gebückter, vorauseilender haltung zu. Unter ihrem dienstherrn… ähm… ihrer dienstherrenfrau, kanzlerin Angela „Raute“ Merkel und allen ihren komplizen aus CDUSPDCSUFDP.

Vorratsdatenspeicherung des tages

Wie hat eigentlich der deutsche bummstag darauf reagiert, dass in einem fall einmal verbrechen durch auswertung von… ähm… vorratsdaten aufgeklärt und einem gericht zugeführt werden konnten? Na, so hat der bummstag drauf reagiert, als es den kollegen Sebastian Edathy, den innenexperten der SPD, mit ein paar gespeicherten daten erwischte:

Nach der Edathy-Affäre senkte die zuständige IuK-Kommission die Frist von drei Monaten auf sieben Tage

Weil, das müsst ihr echt jetzt mal verstehen, ihr bückgeister: ständiges anlassloses überwachtwerden ist für den pöbel und für die stimmviecher, also für euch, aber doch nicht für die hohen und über solches erhaben schwebenden parlament-arier. Sonst wird noch offenbar, was für ein kriminelles pack das ist.

Mein ausdrücklicher dank geht an jeden wähler, der mit seiner wahl — scheißegal, was er wählt — diese zum himmel stinkende scheiße legitimiert.