Strieming des tages

Eine Klausel des Spotify-Vertrags gewährt Sony Music das Recht, Werbespots und Anzeigen in erheblichem Umfang kostenlos bei Spotify zu platzieren

Hej, leute, da habt ihr eure tolles spottifein-striehming, für das die deutsche telekom in ihren mobilverträgen sogar die netzneutralität aufgehoben hat. Kleiner profitipp von mir: wenn ihr euch die alben wie althergebracht aus der piratenbucht zieht, gibts erstens keine reklame, zweitens kein umfassendes träcking eures musikkonsums durch fragwürdige und kundenverachtende unternehmen, die auf den schutz der daten ihrer kunden und sogar auf den datenschutz für ihre eigenen geschäftsgeheimnisse scheißen und drittens keine gängelung, jeden monat eine gebühr dafür bezahlen zu müssen, dass man die musik hört, die für einen selbst von großer emozjonaler bedeutung ist.

Aber hej, wenn ihr doof seid, dann lasst euch doch entrechten!

(Und wer da jetzt „die musiker müssen auch leben“ flüstert, ist auf die propaganda derjenigen industrie reingefallen, die musiker erbarmungslos ausbeutet, zuweilen sogar in den freitod treibt, wenn nicht ein paar wichtige hirnfunkzjonen schon bei den lebenden absterben. Das ist ebenfalls ziemlich doof, darauf reinzufallen. Genau so wie es gnadenlos doofblind ist, einen dienst zu nutzen, für den die netzneutralität geopfert wird. Aber hej, ihr freut euch bestimmt schon über die internetz-pakete der zukunft, wo die nutzung bestimmter webseits nochmal extra beim zugangsproweider kostet. Oder aufs „internetz“ vom fratzenbuch. Idjoten eben!)

Eine Antwort zu “Strieming des tages

  1. Ich sah mal ne Doku über die Musikindustrie, das war so nach dem erscheinen von Napster, oder so. Unter anderen wurde da der Boss von Sonie-Ich kann nur kaputte CD-Deutschland interviewt.

    Kurz gesagt und sinngemäß sagte er so etwas in der Art: Ich weiß dass wir unsere Kunden falsche behandelt haben und das können wir auch nie wieder Gut machen.

    Da war wohl ein kleiner Lichtschimmer in seinem Kopf.

    Aber Konzerne sind ja auch eher psychopathische Raubtiere und Kannibalen zugleich – dieses rechtliche Konstrukt, nicht so sehr die einzelnen Menschen darin.

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