Spiegel onlein so: vergessen macht frei

Nachtrag, 4. juni, der fäjhrness halber:

Diese professionelle Skepsis im Umgang mit der Quellenlage, das Hinterfragen der Quelle hätten wir bereits in den vorherigen Artikeln stärker zum Ausdruck bringen sollen. Wir lernen daraus und nehmen uns vor, dies in künftigen Fällen zu beherzigen. Denn wir wollen Sie, liebe Leserinnen und Lesern, so aufrichtig und transparent wie möglich über die Weltgeschehnisse informieren. Und natürlich bleiben wir am Thema MH17 dran

„So aufrichtig und transparent wie möglich“… ja, so kenne ich die scheißjornalisten vom spiegel mit ihrer scheißhetzpropaganda in einem emozjonal-manipulativen stil, der auch Joseph Goebbels sehr gefallen hätte. Es folgt nun der unveränderte originaltext meines postings.

Ursprünglicher text:

Na, erinnert ihr euch noch an die vorgestrige kriegspropaganda bei spiegel onlein (hier auch eine dauerhaft archivierte versjon, falls irgendein scheißjornalist bei spiegel onlein demnächst die peinliche propaganda-entgleisung löscht):

Russland macht noch immer Kiew für den Abschuss von Flug MH17 verantwortlich. Doch die Fotos, die ukrainische Luftabwehrsysteme in dem Absturzgebiet zeigen sollen, sind offenbar gefälscht […] Die offizielle russische Version zum Abschuss von Malaysia-Airlines-Flug MH17 über der Ostukraine gerät immer mehr ins Wanken […] Das Team der unabhängigen Investigativplattform Bellingcat hat zwei dieser Satellitenbilder des russischen Verteidigungsministeriums forensisch analysiert. Das Ergebnis ist eindeutig: „Die forensische Analyse des Bellingcat-Untersuchungsteams hat eindeutig und unzweifelhaft nachgewiesen, dass diese Satellitenfotos falsch datiert und durch die Software Adobe Photoshop CS5 digital verändert wurden.“

Diese tolle, hier nur in zentralen zitaten komprimiert wiedergegebene meldung, die sogar von der aktuellen kamera tagesschau des BRD-staatsfernsehens ARD mit blauem ernst in die wohnzimmer gesprochen wurde, sie ist das, was die propaganda im gehirnchen hängen lassen will: „Die russen“ schießen flugzeuge ab und fälschen anschließend beweise, um „den ukrainern“ ihren massenmord¹ unterzujubeln.

Und nachdem es jetzt doch schon seit ein paar stündchen durchs internetz raunt, weil sich mal leute die „forensische analyse“ anschauen, die wirklich rescherschieren und nicht einfach nur wie ein scheißjornalist ins redakzjonssystem übernehmen, was die presseagentur hochstriehmt; weil sie dabei festgestellt haben, dass in den 45 seiten fast nur substanzloser bullschitt steht und nachdem jeder p’litisch interessierte mensch inzwischen wissen müsste, dass es sich um reine propaganda ohne nennenswerte substanz handelt (hier mal mein linkchen zur propagandaschau), muss der spiegel schnell wieder den eindruck von ausgewogenheit und seriosität erwecken, nachdem die erdrückenden und eindeutigen beweise von „bellingcat“ in jedes gehirn gehämmert wurden:

Interview zu angeblichen MH17-Manipulationen:
„Bellingcat betreibt Kaffeesatzleserei“

Hirnfick-missjon erfolgreich durchgeführt! Bei einem erheblichen teil der menschen sitzt jetzt im kopfe: russen sind mörder, die beweise fälschen, um den mord ukrainern in die schuhe zu schieben. (Versteht mich nicht falsch: ich will und kann das gar nicht ausschließen. Ich weiß nichts aus einem kriegsgebiet, wo ich niemanden persönlich kenne. Ich spreche von NATO-propaganda.)

Und wer ernsthaft glaubt, dass jornalisten nicht hätten erkennen können, dass etwas an der „bellingcat“-geschichte faul ist: So sah meine erste stellungnahme dazu aus, nachdem ich diese fünfundvierzig seiten „forensische analyse“ nur ganz schnell und oberflächlich überflogen habe. Und nein, ich bin wahrlich kein experte im bewerten von fotos und habe nicht einmal selbst irgendwas rescherschiert, ich habe einfach nur ein ganz kleines bisschen gehirnbenutzung gemacht und gehe überdies davon aus, dass jede durch die presseagenturen laufende meldung rund um einen laufenden krieg propaganda sein wird, egal, was die scheinbare kwelle ist. Das beides kann jeder, der ein gehirn hat. Also jeder, der nicht gerade ein jornalist ist und fürs abschreiben von propaganda, aber nicht fürs denken bezahlt wird.

Geh verrecken, scheißjornalist, verrecke schmerzhaft! An deinen händen klebt blut, du widerlicher, menschenverachtender schreibtischtäter! Wenn du schreiben wolltest, würdest du dich autor nennen und schreiben — allein, dass du dich als „jornalist“ verstehst, du arschloch, das belegt, dass du dir vor allem geld von milljardären dafür geben lässt, um die weltsicht von milljardären zu papier zu bringen. Gegen die besitzlosen. Für die unveränderlichkeit von zuständen, die verändert werden müssen! Du menschenfeind!

¹Es widert mich nur noch an, dass jornalisten diesen mittlerweile ziemlich offensichtlichen mord als einen „absturz“ benennen, um „objektiver“ zu klingen. Deine in pseudoobjektive sprachakte gehüllte menschenverachtende kälte, du stinkender scheißjornalist, sie ist so genau schlimm wie der faschismus selbst!

5 Antworten zu “Spiegel onlein so: vergessen macht frei

  1. Pingback: MH17-Untersuchungsteam: Experten der 5 Länder Ukraine, Belgien, Niederlande, Australien, Malaysia | Blauer Bote Magazin

  2. Nebenbei: Ist „jornalist“ echte rechte Gutschreibung?

    Nicht „Schuhrnalist“? (Nur echt ohne voran gestelltes D)

    Hmm. Vielleicht etwas deutscher:
    Tagblättler?
    Tagsblattfüller?
    Blattfüll-Tagelöhner?
    Blattfüller. Das ist doch was!
    Und wenn ein Blattfüller das liest, wird er vielleicht doch lieber Schriftsteller.

    • echte rechte Gutschreibung?

      Habe ich jemals gesagt, die rechte gutschreibung sei eine gute rechtschreibung? 😀

      (Bei allem anpassen der wörter an ein paar konwenzjonen, die jedem deutschfetischsten mit duden-hintergrund so richtig weh tun, achte ich doch sehr darauf, dass sie leicht auffassbar bleiben. Ich höre »jornalist« öfter mal in meinem umfeld als aussprache, und schreibe es deshalb so.)

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