Security des tages

Zum Cyberangriff auf den Bundestag gibt es einen neuen Hinweis. Nach Informationen der Tageszeitung Die Welt soll der Angriff über einen per E-Mail verschickten Link erfolgt sein. Mitarbeiter im Bundestag hätten den Link im Browser geöffnet; von der aufgerufenen Webseite wurde dann Schadsoftware unbemerkt auf dem betreffenden Computer im Bundestag installiert. Dadurch hätten sich Unbefugte Zugriff auf den Rechner verschafft

Mit noscript wäre das mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit nicht passiert. Das mit sehr hoher wahrscheinlichkeit — es handelt sich ja um den inbegriff der brauser-sicherheit, so erzählen es euch die reklameheinis und scheißjornalisten jeden tag mit der entnervenden tröpfeligkeit einer chinesischen wasserfolter, und auch die polizei hält sich darin nicht zurück — im bummstag auf jedem rechner verbaute antivirus-schlangenöl hingegen, es war wie immer bei noch unbekannten varianten von schadsoftwäjhr völlig machtlos.

BRD-profitipp für angeklagte verbrecher

Der Generalbundesanwalt beendet die Ermittlungen zur Überwachung von Angela Merkels Handy. Zwar liegen starke Indizien vor – aber die USA wollten bei der Aufklärung einfach nicht helfen

Wenn du dich jemals wegen eines schweren verbrechens verantworten musst, dann hilf einfach nicht bei der aufklärung dieses verbrechens, und das verfahren wird einfach eingestellt.

Ich bin ja mal gespannt, wie der gleiche weisungsgebundene juristische apparat — nein, in der BRD gibt es keine gewaltenteilung — vorgehen wird, wenn sich rausstellt, dass der gegenwärtig laufende kräcker-angriff gegen den deutschen bummstag von den russen oder den chinesen ausgeht…

Gruß auch an Harald „NASA“ Range!

Neue Zürcher Zeitung!

Wenn deine webseit-macher beschlossen haben, dass du ohne javascript jetzt so aussehen sollst, dass du deine webseit für deine leser nicht mehr lesbar ist, dann lese ich deine webseit eben nicht mehr. Ganz schön dumm von deinen webseit-machern. Vor allem, wenn es auch noch so viele andere webseits gibt und jede meldung irgendwann einmal vom rest der presse wiederholt wird.

Übrigens: wer die verwendung von javascript erzwingt, wer also menschen dazu nötigt, irgendwelchen programmkohd von irgendwelchen unbekannten im brauser ausführen zu lassen, der ist ein helfer der organisierten internetz-kriminalität und mitverantwortlich für gepwnte kompjuter, manipuliertes onlein-bänking und fiese trojaner. Bei jornalisten und ihren contentindustriellen machwerken im internet sehe ich diese lockere, gedankenlose, verantwortungsvergessene komplizenschaft in letzter zeit immer häufiger. Das ist natürlich auch eine metode, seinen lesern zu zeigen, wie sehr man sie verachtet…

„First world problem solution“ des tages

Geschäftsmodelle gibts…

Das Internet ist bereits eine Plattform für Kritik, doch die ist verteilt und sammelt sich in einigen sehr dunklen Ecken des Netzes. Eine dotSucks-Domain würde Firmen die Möglichkeit geben, sie zu kanalisieren, zu kuratieren und aus ihr zu lernen

Wenn irgendeine scheißklitsche auch nur das geringste interesse an kritik an ihren tollen produkten und beglückungsideen hätte, dann würde sich diese kritik nicht an „dunklen ecken des netzes“ verteilen, sondern sie würde gern gehört und zur weiterentwicklung der tollen produkte und beglückungsideen beitragen. Aber so, wie das jetzt im moment aussieht, würde ich mich eher in „dunklen ecken“ äußern und wenigstens andere vor fehlkäufen und den enttäuschungen, die auf die täuschungen der reklameheinis zwangsläufig folgen, warnen. Damit sie besseres mit geld und lebenszeit anfangen.

Betreibt eigentlich schon jemand die TLD .troll – dafür gibts massenhaft bedarf. 😀