Contentindustrie des tages

Golem kennt ihr. Verlinke ich ja auch manchmal. Golem war einer dieser webseit, die sich vor etwas mehr als zwei jahren entblödet haben, ihre leser zum abschalten der adblocker aufzurufen, scheiß auf eure kompjutersicherheit, hauptsache, der wertvolle content wird monetarisiert¹.

Nun, auf diesem hintergrund finde ich es ganz besonders hochnotlächerlich, dass golem jetzt seinen content an eine S/M-webseit ohne seriöses geschäftsmodell gibt, damit er da gelesen werden kann.

¹Im gegensatz zu anderen mitmachern bei dieser kranken akzjon der contentindustrie hat golem allerdings etwas aus der kritik gelernt. Es ist möglich, golem ein paar euro zu zahlen und die webseit ad-frei zu benutzen — so dass man nur noch die hirnfickende schleichwerbung abgeschriebener PR-kacke und gekaufter artikel (neudeutsch: content marketing) ins hirn gestanzt kriegt. Die größeren contentindustriellen betreiber anderer jornalistische webseits waren zu solchen einsichten nicht mehr imstande.

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