„Je suis Charlie“ des tages

Die deutsche Zeitung „BILD“, von der wir nicht gerade eine… Sensibilität gegenüber der Verarbeitung des Tagesgeschehens – und erst recht nicht bezüglich ihres ästhetischen Feingefühls gegenüber den griechischen Themen – gewöhnt sind, beschwert sich darüber, dass unsere Zeitung „TO PONTIKI“ (Die Maus) eine Karikatur publizierte, die Griechenland und die griechische Regierung darstellt, unter der Drohung der Waffe des Herrn Schäuble auf das Konzentrationslager Auschwitz zuzugehen, über dessen Eingangstor anstatt der Überschrift „Arbeit macht frei“ der Schriftzug „There is no alternative“ (Es gibt keine Alternative) prangt…

Gender des tages

Darauf hin wandte sich Zidek an die Rechtsabteilung der TU-Berlin, die ihm mitteilte, dass es die von der Lehrkraft behauptete Vorgabe der Universität zur Verwendung einer „gendergerechten Sprache“ gar nicht gibt

Aber keine sorge, lieba freunda des genda-neusprechs, denn so eine profx, die sich einfach verordnung*inn_en ausdenken kann, um jemanden, der nicht den gewünschten neusprech zu papier bringt, ein paar punkte abzuziehen, wird auch andere wege des willkürlichen abstrafens (und zukunfts-verbauens) ihrer universitären hirnfick-verfügungsmasse finden. Schließlich wird es sich kaum um eine arbeit in fysik oder matematik handeln, wo derartige fragen gar nicht erst aufkommen, der willkür ist also jede tür geöffnet. Im namen des landes berlin, für lehre und forschung!

Willkommen in der BRD. Es geht auch weiterhin mit volldampf in das neue mittelalter.

Geld des tages

Stell dir mal vor, du hast geld auf der bank, aber die banken haben kein geld mehr, so dass dein staat das geldabheben beschränken muss

Auch weiterhin viel spaß mit den banken und ihrer asozjalen buchgeldjonglierei. Und natürlich mit p’litikern, die in eine solche situazjon hinein klare, beruhigende worte sprechen:

Gleichzeitig beteuerte Tsipras, die Ersparnisse, Löhne und Renten der Bürger seien „garantiert“. Die Bankeinlagen seien sicher

Bingo!

Übrigens: ich erwarte bis zur volxabstimmung am nächsten wochenende eine woche voller propaganda, eine hetze aus presse und glotze rassistischer und stammtischhafter als die andere. Nur über eines wird nie gehetzt werden: über banken. Dabei sind die es, die das geld kriegen, nicht die griechen.