Wischofon des tages

Im Großen und im Ganzen neigen die Deutschen nicht unbedingt zu Dekadenz. Doch dieses Gesetz verliert offenbar seine Gültigkeit, sobald es ums Internet geht. Dann blättern Gutbetuchte gerne auch mal bis zu 3200 Euro pro Nacht hin, um in ihrem Hotelzimmer die Verbindung ins World Wide Web zu kappen „Das gönne ich mir jetzt“, hört man die gestressten Manager seufzen, wenn sie mit Wonne auf den Knopf neben dem Bett drücken […] Ein in die Wände eingearbeitetes Kupfernetz fängt nahezu sämtliche WLAN-Signale ab – auch dann, wenn der Zimmernachbar sein Internet angeknipst lässt

Hej, und wenn man sich mit seinem wischofon schon zu blöd gewischt hat, dass man seine geräte nicht mehr einfach ausgeschaltet kriegt, kann man auch immer noch auf den bullschitt mit dem „elektrosmog“ reinfallen. Da wäxt zusammen, was in seiner intellektuellen leistungsverweigerung zusammen gehört. Das ist doch auch mal sechseinhalb lila lappen für zimmer und bett wert. (Übrigens ein betrag, von dem ich ein ganzes, verdammtes jahr lang gut leben könnte.) Ein placebo wirkt schließlich auch besser, wenns teurer ist. Und die ganz üblen suchties scheinen es ja zu brauchen:

Ich versuche, mein Handy am Sonntag nicht anzufassen, aber es gelingt mir nicht immer

Tja, steig doch auf heroin um! Alle deine probleme werde sich lösen! :mrgreen:

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