Händi des tages

Da sage noch mal jemand, die ganze reklame im internet wird gar nicht mehr wahrgenommen! Trojanifizierte wischofone rufen doch so viel reklame ab, die dann für ordentlich umsatz sorgt:

Um Umsatz zu generieren arbeiten die Apps mit Zufallsklicks und rufen ebenfalls vom Nutzer unbemerkt die Landing Page des jeweiligen Werbetreibenden auf. Das heimliche Abrufen kann den Sicherheitsforschern zufolge ein Datenvolumen von rund zwei GByte pro Tag einfordern

Die entwicklung erreicht mindestens elf Schwitters auf der nach oben offenen dada-skala: die internetreklame ist so scheiße geworden, dass man softwäjhr dafür schreibt, die sie „anschaut“, um umsätze damit zu generieren — während dank der guten adblocker immer weniger „richtige menschen“ den kommunikazjonsmüll der reklameheinis zu gesicht bekommen. Und zur steigerung des kirren hirnkitzels: Guhgell selbst liefert die trojaner an die händis, mit denen ein betrug über guhgells reklame-dienste durchgeführt wird, weil guhgell mit seinem pläjh-dingens eigentlich auf die kompjutersicherheit der nutzer scheißt. Hach, wird das hübsch, wenn die ganze reklame-blase im internetz platzt! Scheiß auf die paar unseriösen geschäftsmodelle, die da auch gleich den bach runtergehen, die von diesen ganzen S/M-seits¹ wie dem fratzenbuch zum beispiel! 😈

Ach ja: euch allen weiterhin viel spaß mit den ganzen bekwemen äpps mit trojanerfunkzjon, die ihr euch bei äppel, guhgell oder meikrosoft runterladet! Ist ja so toll. So modern. Und so viel besser als der kram auf richtigen kompjutern…

¹S/M, wer hier öfter liest, weiß es schon, ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

2 Antworten zu “Händi des tages

  1. Facebook z. B. lässt sich ja durch den wahrscheinlich massiven Gebrauch von Javascript nur ziemlich zäh auf dem Rechner, insbesondere beim Notebook, benutzen. Das ist wahrscheinlich Kalkül, damit jeder möglichst die mit stalltorgroßen, sperrangelweit geöffneten Hintertüren versehene Facebookapp benutzt, weil die so schön smooth und geschmeidig über das Wischofon flutscht.

  2. Pingback: Bis zum Ende der Werbung im Web sinds nur noch zwei Jahre | Elias Schwerdtfeger

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