Ändräut des tages

Eine app runterladen, die prüft, ob das wischofon oder wischopädd eine der bekannten, längst von verbrechern ausgenutzten sicherheitslücken hat. Nützt aber nichts, denn ihr kriegt von den herstellern eurer entrechtungs- und enteignungsgeräte trotzdem keine aktualisierungen. So ist das halt, wenn man sein geld für funkzjonslimitierte dummkonsumdinger ausgibt. Könnt es ja — wenns innerhalb der gewährleistungsfrist liegt — wegen schwerer sachmängel zum händler zurückbringen, man kann damit ja nicht mehr machen, wofür mans gekauft hat. Der händler wird sich ganz sicher drüber freuen… 😦

Oder ihr scheißt auf die gewährleistung und „rootet“ das wischodingens. Müsst ihr verstehen! Das dürft ihr nicht mehr, einfach so softwäjhr auf den von euch bezahlten kompjutern installieren. Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen smartdingern für dumme leute!

Polizeiarbeit des tages

Ich befürchte ja, dass die polizei viel zu tun kriegt, wenn sie so weitermacht, wie die säxische polizei hier gegen einen einzelnen schreibtisch-mordbrenner vorlegt. [Dauerhaft archivierte versjon, die nicht bei der säxischen polizei liegt und dort auch keine datenspuren hinterlassen sollte — wisst ja, polizei-webseits sind in der BRD nicht vertrauenswürdig und können einen beim aufruf ins visier von ermittlern bringen]

Werte polizeibeamte im staatsschutzdezernat! Habt ihr eigenlich schon die fratzenbuch-suchfunkzjon gefunden? Benutzt die mal, ihr werdet euch wundern, wie braun einem vor augen werden kann…

Das sind halt die leute, die sich auf einer S/M-seit wohlfühlen, wo nippel und hautflächen zur zensur führen, wo aber offene hassaufrufe überhaupt kein problem sind. Däumchenhoch, däumchenhoch, da wäxt zusammen, was zusammen gehört: us-amerikanische doppelmoral aus der mittelalterlichsten kristenecke und die blutgeilen pöbelleien von BRD-stammtisch-nazis! 😈

Häckchen des tages

Russische Hacker sollen in die E-Mail-Server des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte eingedrungen sein

Na sowas aber auch. Und es ist ganz schnell klar, wer das war und woher die kamen, obwohl man gar nix drüber weiß. Ob die einfach IP-adressen aus russland gesehen haben und deshalb „russen“ denken? Weia¹! Das scheint ja die nützliche standarderklärung zu sein gerade…

¹Das erste, was man macht, wenn man was häcken will und kein vollidjot ist, ist, sich ein paar andere rechner unterm nagel zu reißen, die man für seinen häck fernsteuert. Einfach, um nicht so schnell von der polizei mitgenommen zu werden, denn in gefängnissen ist es deutlich unangenehmer als außerhalb der gefängnisse. Ideal sind mit gephishten kreditkartendaten (gegenwärtiger marktpreis im darknet: so um die $0,30 pro stück) angemietete sörver in einem ausland, das nicht so leicht und locker mit dem staat kooperiert, in dem man was häcken will. Wenns um die USA geht, also zum beispiel in russland. Mit den sörvern verbunden ist man über gängige anonymisierungs-infrastruktur, zum beispiel über TOR, damit auch wirklich so gut wie keine verwertbaren spuren verbleiben. Wer eine stelle mit staatsgeheimnissen angreift, wird doppelt und dreifach vorsichtig sein, denn die geheimdienste haben experten für „feuchte jobs“, und der tod ist noch unerfreulicher als ein gefängnis. Also, wenn ihr hört, dass häcker aus russland kommen, obwohl nix über die angreifer bekannt ist, seid sofort skeptisch! Und wer diese anmerkung hier falsch versteht: es ist keine anleitung zur kriminalität, sondern eine beschreibung der gegenwärtigen kriminalität.