„Paid content“ des tages

Vielleicht reitet das tote pferd ja wieder, wenn man mal wieder einen anderen sattel drauflegt:mrgreen:

Die Preise für einzelne Artikel liegen zwischen 15 und 90 Cent, mehr als 1 Euro wird nur selten verlangt

Für einzelne artikel, und zwar meist zu temen, die gestern schon im internetze zu lesen waren und dort breit und unzensiert diskutiert wurden… das wird ganz bestimmt den jornalismus retten! Immer wieder lustig, wie von contentindustriellen aus dem letzten jahrtausend versucht wird, aus dem onlein-jornalismus geld zu machen. Jetzt nicht mehr mit einer guten aufbereitung für das verwendete medium, sondern im originalen druck-layout (einschließlich der drexreklame aus der papierausgabe), das wirklich ungeeignet für alle bildschirme ist. Damit man auch merkt, dass man dafür bezahlt, dass die vollpfosten von baumbestemplern und ihre hirnamputierten zuarbeiter etwas kapiert zu haben denken… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Und sicher, der artikel bei heise ist klare schleichwerbung im redakzjonellen teil, und zwar eine ganz besonders intelligenz- und leserverachtende…

6 Antworten zu “„Paid content“ des tages

  1. „[…]Wer versehentlich einen Artikel öffnet und ihn sofort wieder schließt, muss dafür nicht bezahlen. Ein Popup-Fenster erklärt, dass der Text wohl unbeabsichtigt geöffnet wurde und das Geld wird wieder zurückgebucht.[…]“

    Ohhhhh wie nett. Das muss man doch gleich mal hervorheben, diese Kulanz lob ich mir! 😀
    Und was diese Funktion(en) vermutl. noch so alles an Telemetrie-Daten im Hintergrund sammelt – ach nix… weiter machen. Das ist schon nützlich 😀

    Wer nix (mehr) wird, der wird halt Wirt – oder macht nen Kiosk auf 😀

    Nen Kiosk im Internet… ich lach mich schlapp!!11!1 😆

  2. Ich besorge mir übrigens so ein Abonnement. Das wenige Gute aus den Printzeitschriften, das es nicht ins Web schafft (ernsthaft, ich mag, wie die FAZ schreibt), möchte ich mir nicht mit all dem Extramüll in den Feedreader holen.

  3. „[…]Ja, ich halte diese Idee (noch) für dümmer als den durchschnittlichen Konsumenten.[…]“

    HaHaHa!

    Was die „Schleichwerbung“ betrifft. War doch schon immer so, dass Fachzeitschriften einfach ne besondere Art der Werbung sind, mal etwas mehr, mal etwas weniger und vordergründig „unabhängig“. Sogar so Dinger wie Stiftung Warentest sind für mich nichts weiter als Verbraucherinformation und somit Werbung, zwar nicht ganz so wie bei Aldi (etc.), aber der „informiert“ ja auch mit seinen Werbewurfblättern. Mittlerweile werden schon Rezepte abgedruckt, mit der Zutatenliste fürs eigene Sortiment.

    • Axo. Gugg Dir einfach mal den Haupt-News-Stream von Heise an. Was da an Werbeartikel durch rauscht, kann man doch schon gar nicht mehr ohne weiteres zählen. Seit der Smart-Ära nimmt der Umfang ständig zu und wenn dann noch irgend eine supertolle Konsummesse ist, dann wirds echt übel. Heise schreibt wenigstens noch vorne drann wenn es z.B. um die IFA geht, das kann man dann gut ins Nirwana filtern oder einfach überspringen.

      Werbung wirds halt nur nicht genannt, weil eben angeblich „unabhängig“ und „ausgewogen“ aber letztendlich ist ne Fachzeitschrift, grob geschätzt bis zu 90% oder mehr Werbung, die aber nicht als solche wahrgenommen wird.

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