Meikrosoft des tages

Ein schönes, überspezifisches dementi von Terry Myerson (schnelle übelsetzung von mir):

Unabhängig davon, welche privatsfäreneinstellungen sie vornehmen: weder windohs zehn noch irgendeine andere softwäjhr von meikrosoft skännt die inhalte deiner mäjhl, einer anderen kommunikazjon oder deiner dateien, um dir auf dieser grundlage zielgerichtete werbung auszuliefern

Ich verstehe das so:

  1. Für die zielgerichtete reklame reichen die metadaten im zusammenspiel mit der webnutzung, mit der cortana-nutzung und so weiter.
  2. Die ganzen eingesammelten daten werden für andere zwecke als reklame benutzt.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit produkten von meikrosoft! Und hej, leute, die ihr das nicht wollt und deshalb windohs zehn vermeidet: euch ist schon klar, wie leicht meikrosoft diese schnüffelschnittstellen auf euer windohs sieben nachinstallieren kann?! Vertrauen kann man einer unternehmnung aus dem größten überwachungsstaat der welt jedenfalls nicht. Wo es andere betrübssysteme gibt, verrät euch sogar eine suche mit bing!

5 Antworten zu “Meikrosoft des tages

  1. Jo. Das kann man ja auch bei Heise gesagt bekommen, wie harmlos es ist etwas mit Telemetrie nachzuinstallieren. LoL
    Also noch deutlicher kann man es doch nicht beschreiben TELEMETRIE. Oder ist das schon ein Verschwörungsbegriff?

    Aber hey Elias.
    In den 80ern wusste man noch, dass man mit Computersystemen, insbesondere vernetzte, etwas vorsichtig umgehen muss, um das jetzt so salopp zu sagen. Irgendwo danach, ich schätze im verlauf der 90er mit den ganzen Pillenkindern etc. ist da etwas „verloren“ gegangen. :/

    Ich hatte ja mal den glauben… Die Debatte um Datenschutz im allgemeinen hätte man schon in den 80ern vielleicht nicht „abgefrühstückt“, aber wie sich das auch im Verständnis der Nutzer veränderte – ich darf gar nicht an die Spacken denken – ist schon recht armselig.

    In Terminator Genisys – erklärt der John Conner Terminator kurz den iShit…. m(

    Heil Skynet! 😈

  2. @ Datenschutz

    Heute: Beratungstermin beim VdK wegen Stress mit den Behörden.

    Bei der Anmeldung zum Termin, schon im Vorzimmer, bekam ich ne „neue“ Datenschutzerklärung vorgelegt die ich schnell mal beim Anmelden unterzeichnen sollte, weil man hätte doch jetzt ein neues Betriebssystem mit Scanner und so Zeug. Als ich dann erst einmal die Lesebrille aus der Tasche nahm, nahm er auch seine Finger vom Blatt – ok, er hat es geschnallt – ich lese das erst einmal.

    Nach dem kurzen zweimaligem querlesen fragte ich ein paar Dinge, z.B. um welches neue Betriebssystem es sich denn handele – Fnord, Fnord, Fnord – „Das neue NSA Betriebssystem von Microsoft, das alle Daten nach Redmond funkt?“ und er fing an auszuweichen, sichtlich irritiert. „Das können sie ja alles drin besprechen. Nehmen sie es mit zum Termin“.
    Um das jetzt abzukürzen, vielleicht scan ich das später ein und mach nen Artikel draus.

    Drin war ein Schreibtischtäter, der mich zuerst einschüchtern wollte, in dem er mir an den Kopf warf, dass ihn das jetzt aufregt, weil ich das nicht einfach so unterschreiben will. Wohlgemerkt es ging um ein Beratungsgespräch als Mitglied im VdK und um kein Mandat direkt zum tätig werden bei der Behörde (Widerspruch etc.).
    „Wollen sie mich jetzt einchüchtern?“, warf ich ein und erklärte ihm, dass ich es verstehen könnte dass so etwas aufregen kann, aber dann könne er ja auch meinen „dicken Hals“ etwas verstehen, wenn ich ein laienhaftes Dokument, in dem ich quasi eine „Generalvollmacht“ für alle zukünftigen Datenerhebungen und Verarbeitungen, für eine Beratung erteilen soll (etwa 5-6 Zeilen in einem Absatz mit Paragrafen, aber ohne verständliche Erklärung zu diesen etc.).

    Schreibtischtäter so, jetzt den gelassenen spielend, vielleicht beim letzten Burnout-Semminar reinkonditioniert: „Gut, hier ist die Nummer von meinem Chef in [nächste größer Stadt mit Zuständigkeit]. Rufen sie da an und klären das mit dem! Ich mach da nur was ich machen muss, weil es die Vorschrift ist!“.

    „Hmmmm….. Und das Gespräch jetzt können wir nun nicht führen?“ fragte ich weiter. „Nein. Ohne Unterschrift (für was? Den Datenschutz in seinem Gehirn?) nicht.“, war die Antwort.

    Ich sagte noch: „Nun. Dann bin ich mal wieder auf mich alleine gestellt. Danke und noch einen schönen Tag!“

    Nun werd ich wohl aus dem Verein wieder austreten. Das Geld ist besser angelegt (z.B. anderer Rechtsschutz, DGB etc. pp.).

    It’s a long road….

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