Die kriminalpolizei rät…

Gläubiger polizistenbefrager: es laufen mäjhls herum, die haben meinen absender, gehen an meine bekannten und sonstige kontakte, sind aber gar nicht von mir.

Polizeiliche antwort: das kann an allem möglichen liegen, nur davon, dass wischofon-trojaner ganze adressbücher rausfunken, haben wir noch nie was gehört. Machen sie alles mögliche dagegen! Aber kommen sie weder auf die idee, ihren mitmenschen klar zu erzählen, dass die absenderadresse einer mäjhl beliebig gefälscht werden kann, noch kommen sie auf die idee, wegen dieser „kleinigkeit“ fortan digitale signaturen zu verwenden.

Tja, wenn man so gut von so guten experten beraten wird… 😦

Eine schnelle verschwörungsteorie dazu, ohne jeden weiteren beleg: die polizeien wollen sich um jeden preis selbst die möglichkeit bewahren, andere menschen mit gefälschtem absender anzuschreiben, um auf diese weise den bundestrojaner auf einen kompjuter zu bringen. Eine andere erklärung für den verzicht auf jegliche erwähnung digitaler signaturen in diesem zusammenhang kann ich beim besten willen nicht sehen.

GPS des tages

Die US-marine so: es ist riskant, wenn man sich bei der navigazjon ausschließlich auf GPS verlässt, weil das gehäckt oder zerstört werden kann, und deshalb lernen unsere offiziere wieder das navigieren mit dem sextanten. Sollten die USA jemals aus irgendeinem grund GPS abschalten, ist es doch tröstlich, dass wenigstens die kriegsschiffe noch auf kurs bleiben, während die mit smartdingern enthirnten massen der welt orientierungslos durch unbekannte straßen gehen, dabei hilflos auf ihr wischfone starren und sich nicht mehr zurechtfinden — weil sie es inzwischen verlernt haben, einfach andere menschen zu fragen. :mrgreen:

Fratzenbuch des tages

Das fratzenbuch so: Müsst ihr verstehen, dieser cookie, den wir jedem menschen auf jeder seite mit dem daumenhochknopf reindrücken, das ist kein träcking und kein datensammeln selbst noch bei nichtmitgliedern, aber nein doch. Wir sind die riesengroße tatütata-cyberpolizei dieser welt und wir erkennen mit diesen cookies, welche kompjuter mit schadsoftwäjhr übernommen wurden.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß mit irgendwelchen klitschen ohne seriöses geschäftsmodell, die ganz große datensammlungen über euch anlegen, ob ihr das wollt oder nicht. Ihr kennt das ja alle aus eurer alltagserfahrung, dass ein von kriminellen übernommener rechner mit dem brauser seines besitzers ganz ganz viele hundert webseiten im brauserfenster abruft, ohne dass der benutzer das merkt. Wer nach dieser grob hirnverachtenden ansage des fratzenbuches nicht mehr will, dass er mit diesem nazicookie einer fragwürdigen unternehmung aus dem faschistoiden überwachungsstaat USA überwacht werden kann, einfach so vorgehen:

  1. Nur feierfox oder „palemoon“ benutzen. Die alternativen sind als werksseitige träckingwanzen zu betrachten, und insbesondere ist krohm von guhgell keine alternative.
  2. In den einstellungen „datenschutz“ auswählen.
  3. Dort unter „chronik“ die auswahl „firefox wird eine chronik nach benutzerdefinierten einstellungen anlegen“.
  4. Dann in den sichtbar werdenden cookie-einstellungen zwar die „cookies akzeptieren“, aber bei „cookies von nichtanbietern akzeptieren“ auf jeden fall „nie“ auswählen.

Und schon ist das träcking mit cookies von eingebetteten elementen vorbei. Die frage, warum diese einstellung in einem vorgeblich benutzerfreundlichen und sicheren brauser so kompliziert ist, dass man sie nicht in einem einzigen satz erklären so kann, dass jeder mensch damit klar kommt, stellt bitte den scheiß-feierfox-entwicklern, die euch seit jahren euren brauser verhunzen und dafür sorgen, dass jeder nach herzenslust in eure privatsfäre reinkacken kann.