„Leistungsschutzrecht“ des tages

Hat ja nicht so richtig geklappt mit guhgell, sagt sich die VG wort, da kann man doch mal etwas geld aus den universitäten rausschlürfen:

Ab 2016 muss jede verwendete Quelle in einem Vorlesungsskript seitenweise einzeln an die VG-Wort gemeldet und bezahlt werden. Sogar wenn das Skript passwortgeschützt nur einem kleinen Hörerkreis zugänglich ist.

In diesem Fall, so sagen die Kollegen, würden sie auf die Herausgabe eines Skripts in elektronischer Form lieber ganz verzichten, nur Literaturlisten verteilen und in der Vorlesung komplett auf das gute alte Vorlesen setzen

Tja, liebe wissenschaft: nimm dankbar entgegen, was dir die lobbyhörige berliner mafia aus korruptistan als kleinen kollateralschaden beschert hat! Und liebe studenten, freuet euch, dass ihr keine PDFs mehr kriegt! Bedankt euch bei der CDUSPDCSUFDPGRÜNETC, die diese scheiße zu geltendem recht gemacht hat und beim axel-springer-verlach, der diese scheiße in den dunkelkammern des reichstags herbeilobbyiert hat!

Ich warte noch auf den tag, an dem die VG wort das geld aus kleinen webseitbetreibern rausnuckeln will — da ist in jedem webforum und in jedem zu aktuellen temen schreibenden blog so viel rauszuholen…

Eine Antwort zu “„Leistungsschutzrecht“ des tages

  1. LoL

    Jau… zurück zum guten alten Vorlesen. Niemand erklärt mehr etwas, alle lesen nur noch von anderen vor, dann fällt auch das lästige zitieren weg 😀

    Ist eigentlich Vorleser ein Synonym für Professor? :mrgreen:

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