Fail des tages

Bei der Wiederwahl von Sigmar Gabriel sollten am Freitag die Stimmen erstmals elektronisch auf einem Tablet abgegeben werden. Nach einem ersten Versuch stellte die Sitzungsleiterin Doris Ahnen aber fest: „Das hat nicht funktioniert.“

Nach kurzer Beratung kündigte sie an, dass man zu dem „uns bekannten konventionellen Verfahren“ zurückkehre. Daraufhin wurden Stimmzettel ausgeteilt. Die SPD müsse eine Partei von „Innovationsfreude und technologischem Fortschritt“ sein, hatte Gabriel noch in seiner Rede auf dem Parteitag gesagt

*gacker!*

Terror des tages

Könnt ihr euch noch an das mit tatütata-bombenalarm abgesagte brüllballspiel BRD gegen die niederlande in hannover erinnern? Wo es hinterher gar nix gab? (Wenn man einmal davon absieht, dass die lächerliche selbstdarstellung der scheiß-p’litiker „wir lassen uns vom terror nicht einschüchtern“ gründlich in die hose gegangen ist…) Da haben die ermittler jetzt endlich einen verdächtigen aus dem hut gezogen und mal verhört und das auch gleich in die journaille tröpfeln lassen, damits wenigstens so klingt, als hätte wirklich eine bedrohung bestanden.

Am tag des anschlages haben sie den jedenfalls nicht gekannt und nicht verhaftet, obwohl der im stadion war…

Lasst euch keinen sand in die augen streuen, leute!

„Recht auf vergessen“ des tages

Eine Klägerin fordert, dass der Anbieter Links in der Trefferliste zu Webseiten löscht, die ihrem Namen ähnlich sind

Erst, wenn zu jedem Klaus Mustermann der ganze lebenslauf aus S/M-drexseits vollständig zusammensetzbar ist, wenn aber zu keinem p’litiker, mänätscher, professor, anvergewalt, unrechtsrichter, vergewaltigungsbeamten und drexjornalisten mehr etwas anderes gefunden werden kann, als informazjonen, die dieses pack selbst kontrolliert; erst dann sind die herrschenden, besitzenden und privilegierten mit dem internetz zufrieden.

Und suchmaschinen sind da ganz schlecht, vor allem solche, die auch fernliegende kwellen beinhalten und nicht ganz so leicht manipulierbar sind wie guhgell…

DDOS des tages

Bei jeder Onlineüberweisung, etwa über PayPal oder den Dienstleister Sofort, muss der Empfänger Gebühren zahlen. Diese liegen zwischen 0,9 und 1,9 Prozent des Überweisungsbetrag. Hinzu kommen jedoch Gebühren in Höhe von 25 beziehungsweise 35 Cent pro Überweisung. Wenn also die Spender 1 Cent oder 10 Cent an die AfD überweisen, würde die Partei mit jeder Spende Geld verlieren

Und ja, es ist ein DDOS, wenn das funkzjoniert… also genau so barbarisch, zerstörerisch und dumm. Wenn das problemlos geht — der spiegel-artikel erweckt nicht gerade den eindruck, gut rescherschiert zu sein und eine andere kwelle als irgendwelches fratzenbuch-zeugs und die reakzjonen irgendwelcher PR-fratzen der AFD zu haben — hätte man auf die gleiche art in den letzten jahren auch die NPD „kaputtspenden“ können. Einen solchen versuch hätte ich mitbekommen. Es gab ihn nicht.