Meinen glückwunsch

Ich gratuliere dem grüßaugust, bundespfaffen, ersatzkaiser und menschenfeind Joachim Gauck dazu, dass er das gesetz zur einführung einer anlasslosen überwachung aller kommunikazjon von menschen in der bundesrepublik deutschland unterschrieben hat und damit belegt hat, dass er jegliches „DDR-trauma“ überwunden hat. Ich verbinde meine gratulazjon mit einem unwiderstehlichen speireflex und dem bedürfnis „mit verlaub, herr bundespräsident, sie sind ein heuchlerisches, verlogenes stück scheiße“ sagen zu wollen.

Wenn der grüßaugust, bundespfaffe, ersatzkaiser und meinschenfeind Joachim Gauck sich darauf zurückzieht, dass er seine unterschrift legitim nur verweigern kann, wenn er ein gesetz für „verfassungs“-widrig hält, so sei er an das letzte urteil der karlshure zu diesem tema erinnert.

Aber hej, es ist ja modern unter scheißp’litikern der BRD, einfach aufs grunzgesetz zu scheißen, weils so etwas ja auch keine konsekwenzen hat.

Feierfox des tages

Wir beschützen das web. Gebt uns geld. Am besten jeden monat. [via @benediktg@gnusocial.de, link benötigt javascript]

Es wäre mir lieber, der feierfox würde seine anwender ein bisschen beschützen. Zum beispiel vor träcking (und nicht nur im „privaten modus“). Oder vor der klandestinen installazjon von so genannten „tuhlbars“ durch irgendwelche mit adwäjhr verseuchten drexinstallazjonsprogramme. Oder vor blähsoftwäjhr wie dem feierfox mit aller nur möglichen scheiße drin, die einen etwas betagteren kompjuter zum unbenutzbaren schrott erklärt — wenn man NSA-guhgells als brauser getarnte krohm-drexwanze aus guten gründen nicht benutzen will.

Auch eine art weihnachtsgeschenk

Freedoom 0.10 sieht inzwischen richtig nach etwas aus und spielt sich auch gut. Wenn jetzt nur noch mal jemand mit talent mal den „flamebringer“ (das ist der „archvile“ in freedoom) richtig gut machen könnte… obwohl… ein bisschen verbessert ist er ja.

Na ja, einige maps könnten… ach, das ist zum teil eher geschmackssache! Gegen ende hin wird es doch teilweise etwas übertrieben heftig und für jemanden, der noch nie doom gespielt hat, wohl unspielbar schwierig. Aber gibt es überhaupt jemanden, der noch nie doom gespielt hat? Das ding hat eben einen sehr eigenen stil, auch grafisch, obwohl es sehr nahe an doom angelehnt ist. (Praktisch jedes WAD, das ich mal damit ausprobiert habe, lief auf anhieb.)

Sehr begrüßenswert finde ich die überarbeitung von map30. Niemand hat lust darauf gehabt, vor einem endgegner-kampf durch ein scheinbar endloses level zu laufen, in dem so ziemlich alles verwirklicht wurde, was einen so richtig nervt (unsichtbares labyrint, obskures, verwirrendes diesein, gleich aussehende bereiche mit fetten überraschungsgegnern). Der endgegner bleibt natürlich… nein, nicht John Romero, sondern…

Der Endgegner von Freedoom Phase 2: Richard Stallman

…dieser mensch, der irgendwann einmal einen LISP-interpreter mit editor-frontend gebaut hat und uns ansonsten am liebsten die unix-filosofie von „jedes programm kann genau eine sache, aber die gut“ nahe bringen möchte. Fürwahr, ein würdiger gegner, dem man gern ein paar raketen spendiert! 😀

Natürlich ist freedoom Freie softwäjhr, lizenziert unter den bedingungen der BSD-lizenz.